Zukunftsforum Arbeitsmarkt: Wie das Potenzial der Generation 50plus genutzt werden kann

Ein Mann steht bei einem Rednerpult und spricht. Im Hintergrund ist ein Roll-up von Business Upper Austria zu sehen.
Keynote-Speaker Johannes Kopf, AMS-Österreich-Vorstand. Foto: Elisabeth Bernhofer

30.11.2017

Rund 30.000 Fachkräfte werden im Jahr 2020 in Oberösterreich fehlen. Was also tun, um diese Angebotslücke am Arbeitsmarkt zu schließen? Die oö. Arbeitsmarktstrategie „Arbeitsplatz OÖ 2020“ konzentriert sich dazu auf Jugendliche, Frauen, Menschen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen, Migranten/innen und ältere Arbeitnehmer/innen. Um letztere Gruppe drehte sich das diesjährige „Zukunftsforum Arbeitsmarkt“ von Business Upper Austria am 28. November im Lentos Kunstmuseum Linz.

Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl stellte für den Standort OÖ fest: „In nächsten zehn Jahren steigt die Zahl der Über-50-Jährigen um 100.000. Die Arbeitsmarktpolitik muss darauf mit flankierenden Maßnahmen reagieren, um die Menschen länger im Erwerbsleben zu halten und bei Arbeitslosigkeit schneller wieder in Beschäftigung zu bringen.“

Wie das funktionieren kann und was beide Gruppen – Arbeitnehmer und Unternehmen – dazu beitragen können, berichtete Keynote-Speaker Dr. Johannes Kopf, Chef des Arbeitsmarktservice Österreich. „Die Integration älterer Arbeitnehmer ist aufgrund des demografischen Wandels absolut notwendig. In Österreich gelingt das noch vergleichsweise schlecht: Nur die Hälfte Menschen im Alter zwischen 55 und 64 Jahren arbeitet. In Schweden sind es drei Viertel“, so Kopf. Wichtig dafür sei neben vielen Rahmbedingungen auch eine alternsgerechte Arbeitsorganisation in den Betrieben. Präsentation von Dr. Johannes Kopf

Einig waren sich die Teilnehmer/innen der Podiumsdiskussion – neben Johannes Kopf diskutierten der AMS-OÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer und die Personalleiter Mag. Stephanie Kneifel (Schachermayer- Großhandelsgesellschaft m.b.H) und Harald Michlmair (Kremsmüller Industrieanlagenbau KG) -, dass Unternehmen ohne Vorurteile auf die Generation 50 plus zugehen müssen.

Stephanie Kneifel formulierte es so: „Wenn die fachliche Qualifikation stimmt, spielt das Alter eine untergeordnete Rolle. Wir schauen dann auch im Unternehmen darauf, dass sich die Mitarbeiter ständig weiterbilden. Und der positive Effekt von drei bis fünf Tagen Weiterbildung ist tatsächlich erkennbar.“ Bei Kremsmüller sei einerseits körperliche Fitness eine Grundvoraussetzung. „Genauso braucht es aber auch die Bereitschaft, neue Entwicklungen mitzumachen. Wir sehen die Älteren als Wissensträger und fördern den Wissensaustausch mit den Jüngeren gezielt. Darüber hinaus spielt die Führungskultur eine große Rolle. Gute Führung heißt Wertschätzung.

AMS-OÖ-Chef Gerhard Straßer betonte, dass Qualifizierung die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit sei.

 

Folgendes Video wurde von AMS Chef Dr. Kopf in seiner Keynote gezeigt: 

 

ORF OÖ Heute Beitrag "Schwerpunkte für ältere Arbeitnehmer" vom 28.11.2017

Download Unterlage zur Pressekonferenz vom 28.11.2017

Hier finden Sie Fotos der Veranstaltung


Cross-Mentoring Programm startet in die 15. Runde

Fünf Personen stehen nebeneinander.
Abschlussfeier des Cross-Mentoring-Programms 2017: (v. l.) Stefan Promper, Leiter des Netzwerks Humanressourcen, Referentin Traude Wagner-Rathgeb, Frauen-Landesrätin Christine Haberlander, die inhaltliche Leiterin des Cross-Mentoring-Programms Doris Schulz und Gastgeber Josef Kinast, Direktor der Siemens-Niederlassung Linz. Bild: Business Upper Austria
Siebzehn Damen stehen unter einem Transparent mit dem Titel "Cross Mentoring 2017".
Frauen mit großem Potenzial: Die Mentees des Jahrgangs 2017. Bild: Business Upper Austria

20.11.2017

Am Donnerstag, 16. November fand im Siemens-Forum in Linz die Abschlussfeier des 14. Durchgangs des Cross-Mentoring Programmes statt. 18 weibliche Nachwuchs-Führungskräfte blicken auf ein Jahr voller neuer Erfahrungen und beruflicher Weiterentwicklung zurück. Das in Österreich einzigartige Cross-Mentoring Programm unterstützt und begleitet Frauen in Führungs- oder Expertinnenfunktionen auf ihrem Weg zum beruflichen Erfolg. „Der nächste Durchgang startet bereits im März 2018. Anmeldungen für den Infoabend am 23. Jänner 2018 nimmt das Netzwerk Humanressourcen der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria entgegen“, so Frauen-Landesrätin Christine Haberlander. 

Know-how, Kreativität und die Persönlichkeit von Frauen in der Arbeitswelt zu nutzen ist für Unternehmen ein wichtiger Erfolgsfaktor! Vom Vorbild lernen und von den Erfahrungen bestmöglich profitieren: Das ist das Ziel von Cross-Mentoring. Dabei werden weibliche Führungskräfte und Expertinnen von Mentorinnen und Mentoren unterstützt, um ihre Rolle als Leistungsträgerinnen und die damit einhergehende Verantwortung über die Unternehmensgrenzen hinaus wahrzunehmen.

Win-Win Situation
Mentor oder Mentorin profitieren durch die Reflexion ihres eigenen Führungsverhaltens und des eigenen Karriereweges. Aber auch das Unternehmen gewinnt: Einerseits mit gezielter Führungskräfte-Entwicklung für junge, talentierte und engagierte Frauen, andererseits werden „High Potentials“ und „High Performers“ enger an das Unternehmen gebunden.

Dipl.-Päd. Silke Bahr BEd (Bereichsleiterin Öffentliche Auftraggeber, WIFI OÖ GmbH) hat bereits 2013 als Mentee am Programm teilgenommen und ist vom langfristigen Mehrwert für ihren beruflichen Werdegang überzeugt: „Der Austausch mit einem erfahrenen Mentor bot mir eine sehr individuelle Unterstützung für meine Fragen. Die Möglichkeit, außerhalb des eigenen Unternehmenskontextes diskutieren zu können, habe ich sehr geschätzt. Ich rate angehenden Mentees, sich einzulassen und neugierig zu sein, um bestmögliche Unterstützung zu finden.“

Nehmen auch Sie teil!
Das Cross-Mentoring Programm wird vom Netzwerk Humanressourcen (NHR) organisiert und betreut. Bereits 2018 wird der 15. Durchgang dieses Erfolgsprogrammes gestartet. Bei der Auftaktveranstaltung am 23. Jänner 2018 ab 18.00 Uhr in Linz erfahren Sie alle Details aus erster Hand: Ehemalige Teilnehmerinnen berichten von ihren Erfahrungen.

Anmeldung: netzwerk-hr@biz-up.at oder +43 (0) 732 79810 5199.
Programminformationen unter www.netzwerk-hr.at/cross-mentoring


Neue Technologien verändern die Arbeitswelt auch in der Logistik grundlegend

Vier Männer stehen nebeneinander und blicken in die Kamera. Im Hintergrund ist ein IAA Roll-up zu sehen.
V.l.: Mag. (FH) Clemens Zierler (Geschäftsführer IAA), Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen (TU Dortmund), LH-Stv. Dr. Michael Strugl (IAA-Präsident), Prof. DI Franz Staberhofer (Logistikum Steyr) Foto: Kneidinger

14.11.2017

Entwicklungen wie Autonomes Fahren, virtuelle Realitäten und künstliche Intelligenz bringen gerade im Bereich der Logistik grundlegende Veränderungen mit sich. Mit der Frage, wie sich diese Veränderungen auf die Arbeitswelt auswirken, setzte sich kürzlich eine Veranstaltung des Instituts für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik an der Johannes Kepler Universität Linz (IAA) in Kooperation mit dem Verein Netzwerk Logistik und dem Logistikum Steyr der Fachhochschule OÖ auseinander.

„Oberösterreich liegt im Zentrum des österreichischen und europäischen Warenverkehrs, durch die hohe Exportquote kommt der Logistik zusätzlich eine große Bedeutung zu. Deshalb wollen wir die neuen Technologien nicht nur nutzen und vorantreiben, sondern uns auch damit befassen, welche Veränderungen damit auf die Arbeitswelt zukommen“, erklärt IAA-Präsident LH-Stv. Dr. Michael Strugl im Rahmen der Veranstaltung, die unter dem Titel „Arbeitswelt der Zukunft: Die Rolle des Menschen in visionären Logistikkonzepten“ stand.

Ihre Sichtweise auf das Thema brachten nach der Begrüßung durch IAA-Geschäftsführer Mag.(FH) Clemens Zierler dabei unter anderem der international anerkannte Arbeitsforscher Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen (TU Dortmund), Prof. DI Franz Staberhofer vom Logistikum Steyr der FH OÖ, Ben Kraaijenhagen, Zukunftsforscher bei MAN Truck & Bus AG, ein. Im Rahmen von Workshops wurden die Fragen der neuen Arbeitswelt in der Logistik auch von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern intensiv diskutiert.

„Die Digitalisierung muss – so wie in allen Lebensbereichen – auch in der Logistik als Chance gesehen werden. Arbeitswelten und auch der arbeitspolitische Rahmen brauchen jedoch eine aktive Gestaltung, denn sie werden nicht von Technologien alleine geschaffen. Oberösterreich muss für die Menschen ein attraktiver Arbeitsplatz mit allen dazugehörigen Rahmenbedingungen bleiben. Deshalb müssen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch bei der Digitalisierung im Zentrum unserer Bemühungen stehen“, zeigte sich LH-Stv. Strugl überzeugt.

Mit dem Logistikum Steyr der FH OÖ hat Oberösterreich einen Leuchtturm für Logistik in Forschung und Lehre in Österreich etabliert. Parallel arbeiten zahlreiche Leitbetriebe, wie etwa MAN in Steyr, intensiv an zukünftigen Lösungen im Bereich der e-Logistik aber auch anderen zukunftsorientierten Themen der Logistik. Daneben hat sich der Verein Netzwerk Logistik die österreichweite Vernetzung von Unternehmen mit Logistikbezug zum Ziel gesetzt.


4. Linzer Lehrlingsmesse

Sechs Personen stehen beim Messestand von Hotspot.
v.l.n.r.: Wirtschaftsreferent Vizebürgermeister Bernhard Baier, Elisabeth Wolfsegger (Leiterin des AMS Linz), Klaus Schobesberger (Obmann der WKO Linz-Stadt) und Tanja Spennlingwimmer (Business Upper Austria) besuchten den Hotspot Stand der Linzer Gastronomien und Hotellerie. Bild: Kunasz/Cityfoto
Viele Schüler und Schülerinnen bei den Ständen der Lehrlingsmesse
Über 1000 Jugendliche bei der 4. Linzer Lehrlingsmesse im Palais des Kaufmännischen Vereins. Bild: Kunasz/Cityfoto

07.11.2017

Regelrecht gestürmt wurde am Dienstag, 7. November die vierte Auflage der Linzer Lehrlingsmesse im Palais Kaufmännischer Verein, bei der sich 46 Lehrbetriebe präsentierten, die in 76 verschiedenen Lehrberufen ihre Lehrlinge und Mitarbeiter(innen) von morgen suchen. Die Linzer Lehrlingsmesse wurde wieder gemeinsam von AMS Linz, WKO Linz-Stadt, Business Upper Austria und dem Wirtschaftsressort der Stadt Linz organisiert. 

Die Schulen alleine können Berufsorientierung nicht leisten. „Das wäre auch zu viel verlangt, denn immerhin gibt es in Österreich rund 200 Lehrberufe“, betonte Klaus Schobesberger, Obmann der WKO Linz-Stadt. Viele Lehrbetriebe boten auf der Messe nicht nur Informationen, sondern auch Aktivitäten und Berufe zum Angreifen und Erleben. Präsentiert wurden auch die „Lehrstellen-Info-Boards“. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich damit mit Smartphones mittels NFC-Technologie oder QR-Code über das regionale Lehrstellenangebot informieren.

„Mit der Wahl einer Lehre treffen die Jugendlichen eine besonders wichtige Entscheidung für die persönliche und berufliche Zukunft, die wohl überlegt sein will. Eine fundierte Berufsausbildung ist heute mehr denn je gefragt, denn unsere Lehrlinge von heute sind die Profis von morgen“, hielt Vizebürgermeister Bernhard Baier fest. „Der Standort Linz und seine Unternehmen brauchen qualifizierte Fachkräfte, um mit ihren Waren und Dienstleistungen auch weiterhin Spitze sein zu können. Die Lehrlingsausbildung ist dafür ein entscheidender Faktor.“

Zahlreiche Lehrstellen derzeit zu besetzen
Jugendliche können am Lehrstellenmarkt momentan aus dem Vollen schöpfen: Ende Oktober waren rund 500 Angebote gemeldet, davon wären 139 sofort zu besetzen. „Die Lehrlingsmesse ist für das AMS mittlerweile eine der wichtigsten Veranstaltungen“, sagte Elisabeth Wolfsegger, Leiterin des AMS Linz. „Wir stehen in intensivem Kontakt mit der Jugend. Dieser beginnt mit einer Einladung in unser BerufsInfoZentrum mit dem Ziel, junge Menschen von der Sinnhaftigkeit einer Berufsausbildung zu überzeugen. Wir informieren über Berufe und Ausbildungswege.“

„In der oö. Arbeitsmarktstrategie, die von Business Upper Austria koordiniert wird, hat die Sicherung des Fachkräftebedarfs einen hohen Stellenwert“, erklärte Tanja Spennlingwimmer von der Business Upper Austria. Ein Instrument, Betriebe und Jugendliche zusammenzubringen, sind die Placement Promotoren. Sie forcieren gezielt im Auftrag des Wirtschaftsressorts des Landes und in enger Abstimmung mit dem AMS Aktivitäten zur Sicherung des Fachkräftebedarfs. Die Placement Promotoren sind aber nicht nur im Bereich der dualen Ausbildung aktiv: Ein besonderes Angebot stellt die Initiative „Starte deine Karriere mit uns – OÖ Unternehmen suchen Dich“ dar. Firmen, die junge HTL-Techniker oder HTL-Abbrecher als Lehrlinge suchen, können ihre Stellenangebote kostenlos auf dem HTL-Jobportal veröffentlichen.

Alle Informationen zur 4. Linzer Lehrlingsmesse >> Pressepapier Linzer Lehrlingsmesse 2017, PDF, 435 KB

Weitere Fotos der Veranstaltung >> www.cityfoto.at 


FOKUS WIRTSCHAFT

07.11.2017

Wie können Betriebe Arbeitsplätze sichern, Kosten senken und dabei sozial agieren?

FOKUS WIRTSCHAFT: inklusiv//innovativ ist eine österreichweite Veranstaltungsreihe für UnternehmerInnen zu Zukunftsthemen am Arbeitsmarkt. Erstmals kooperieren öffentliche Institutionen, Fachorganisationen und die Privatwirtschaft, um aufzuzeigen, wie Inklusion nachhaltig funktionieren und dabei auch wirtschaftlich rentabel sein kann. Das vierstündige Kompaktseminar inklusive Ausstellung bringt Unternehmen in Kontakt mit allen relevanten Förderstellen, Beratungsinstitutionen, Best-Practice-Beispielen und Unterstützungsangeboten in Ihrem Bundesland.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für Unternehmen kostenlos.

Sichern Sie sich rasch Ihren Platz! Diese Veranstaltung findet jeweils nur einmal in jedem Bundesland statt.

Bitte registrieren Sie sich rasch unter dem Punkt "Eventaussendung" auf www.fokus-wirtschaft.at/anmeldung, um garantiert teilnehmen zu können.

 

Datum: 8.11.2017

Termin: 13:00 bis 17:00 Uhr

Ort: Wirtschaftskammer Oberösterreich, Hessenplatz 3, 4020 Linz

 

Das komplette Programm zur Veranstaltung finden Sie hier.


Zukunftsforum Arbeitsmarkt 2017

25.10.2017

Ältere Arbeitskräfte als unentbehrliche Ressource zur Fachkräftesicherung
Die Jungen rennen schneller, die Älteren kennen die Abkürzungen

Datum: 28. November 2017

Uhrzeit: 18.30 Uhr

Ort: LENTOS Kunstmuseum Linz

Seit vielen Jahren ist der demografische Wandel neben Globalisierung und Digitalisierung ein Treiber der Veränderungen in der Arbeitswelt. Der Anteil älterer Menschen an der Erwerbsbevölkerung steigt. Dennoch ist die Gruppe 50+ derzeit eine Hauptrisikogruppe am Arbeitsmarkt. Neben der Beschäftigung steigt die Arbeitslosigkeit an. Wir können es uns nicht leisten, auf die Potenzialgruppe der Älteren zu verzichten. Gerade diese Zielgruppe bietet großes Potenzial zur Deckung des Fachkräftebedarfs. Dazu gibt es keine Alternative. Was die Arbeitsmarktpolitik in OÖ dazu beitragen kann, möchten wir mit Ihnen beim diesjährigen Arbeitsmarktforum diskutieren.

Hier finden Sie das Detailprogramm. Sie können sich gerne hier anmelden.


Digitaler Wegweiser zu Lehrstellen

Digitaler Wegweiser zu Lehrstellen: v. l. Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl, WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer und WKO-Obmann Laurenz Pöttinger.
Digitaler Wegweiser zu Lehrstellen: v. l. Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl, WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer und WKO-Obmann Laurenz Pöttinger.; Foto: Röbl

13.10.2017

Die WKO-Bezirksstellen Eferding und Grieskirchen haben im Vorjahr eine Informationskampagne für Schüler und Lehrkräfte der Neuen Mittelschulen (NMS) und Polytechnischen Schulen (PTS) der Bezirke Eferding und Grieskirchen gestartet. Ein Teil dieser Lehrlingsinitiative sind digitale Lehrstellen-Info-Boards, die in den Schulen an zentralen Stellen im Schulhaus montiert und nun flächendeckend auf alle NMS und PTS in OÖ ausgedehnt wurden. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Business Upper Austria, dem Land Oberösterreich, der Wirtschaftskammer, den Pflichtschulinspektoren und Lehrkräften der beiden Bezirke und dem Regionalmanagement umgesetzt. 

„Die Schülerinnen und Schüler können sich damit ganz einfach mit Smartphones mittels NFC-Technologie oder QR-Code über das regionale Lehrstellenangebot informieren. Ein besonderer Mehrwert ist, dass alle Lehrbetriebe — gegliedert nach den einzelnen Berufsfeldern — direkt aufgerufen werden können“ 
Laurenz Pöttinger, Obmann der WKO Grieskirchen


„Auf zur LEHRE, fertig, los!“

Aufgrund des großen Erfolgs dieses Pilotprojekts wird dieser innovative Lehrstellen-Wegweiser nun in ganz Oberösterreich angeboten. Unter dem Motto „Auf zur LEHRE, fertig, los!“ sollen Jugendliche zur aktiven Lehrstellensuche motiviert werden. „Insgesamt wurden rund 500 Infoboards für Oberösterreichs Neue Mittelschulen und Polytechnische Schulen produziert und diesen in den letzten Wochen zur Verfügung gestellt“, erläutert Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl. „Die digitale Berufsinformation ist ein Schlüsselprojekt der Regionalen Fachkräfteinitiative, die von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria umgesetzt wird. Finanziert werden die Infoboards vom Wirtschaftsressort des Landes OÖ im Rahmen der Wachstumsoffensive.“

 

Über 200 Berufe in Lehrausbildung

„Jahr für Jahr stehen mehr als 14.000 Jugendliche im Alter von 15 Jahren vor der wichtigen Entscheidung, welche berufliche Laufbahn sie anstreben. Neben verschiedenen Schulformen steht auch die Lehrausbildung in über 200 Berufen zur Wahl. Aus Sicht der Wirtschaft leistet dieses neue Informationsangebot einen ganz zentralen Beitrag für die Rekrutierung des künftig dringend benötigten Fachkräftenachwuchses aus dem dualen System“, betont WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer. „Für 80 Prozent der Unternehmen ist die Verfügbarkeit von Fachkräften das wichtigste Thema für den Standort Oberösterreich. Wir müssen daher gemeinsam alles unternehmen, um unserer Jugend einen bestmöglichen Überblick über die Vielfalt der Berufe und Ausbildungswege zu verschaffen.“


CleanTechConnect.2017

05.10.2017

27. NOVEMBER 2017 | KULTUR „IM SCHÖFFL“Leopold-Schöffl-Platz 2, 4209 Engerwitzdorf

Die Umwelt- und Energietechnik Branche ist in den letzten Jahren zu einer globalen Schlüsselindustrie herangewachsen.Angesichts der wachsenden Märkte und der zunehmenden Internationalisierung wird der Bedarf an qualifizierten Fachkräften immer größer.

Der Wettbewerb um geeignete Mitarbeiter steigt von Jahr zu Jahr und längst ist das sogenannte „EmployerBranding“ auch bei den klein- und mittelständischen Unternehmen der Branche angekommen.

Welche Ansprüche haben also vor allem junge Arbeitnehmer und wie kann ich als Arbeitgeber bestmöglich darauf reagieren um sie an mein Unternehmen zubinden?

Beim diesjährigen CleanTechConnect.2017 werden wertvolle Informationen gegeben um am Arbeitsmarkt im Rennen um die besten Köpfe die Nase vorne zuhaben.

Verleihung des Umwelt-Innovationspreis [ie:ku]2017

Zum vierten Mal schreibt der Cleantech-Cluster der OÖWirtschaftsagentur Business Upper Austria den Umwelt-Innovationspreis [ie:ku]2017 aus.Ausgezeichnet werden heuer erstmals junge Cleantech-Pioniere für die erfolgreiche Umsetzung kreativerIdeen und innovativer Projekte im Bereich Umwelt &Nachhaltigkeit.

 

>> Hier gehts zu den Detailinformationen...

>> Hier gehts zur Anmeldung...


Präsentieren Sie Ihr Unternehmen im Rahmen des CleanTechConnect.2017
Im kompakten Format nehmen Teilnehmer nicht nur aus Impuls-Vorträgen und Podiumsdiskussionen interessante Informationen mit. Das moderierte Visionsplenum lädt zwischendurch dazu ein, sich aktiv mit Kollegen mit verschiedenen Themen zu beschäftigen. Die Aussteller-Lounge bietet nicht nur Stärkung bei Kaffee und Kuchen, hier stehen die innovativen Aussteller im Rampenlicht und stellen in persönlichen Gesprächen ihre Themen vor.

>> Informationsmappe für Sponsoren & Aussteller

 

Anreise zur Veranstaltungslocation
Sollten Sie öffentlich zu unserer Veranstaltung anreisen, finden Sie nachstehend Detailinformation:
Direktverbindung Linz Hbf nach Engerwitzdorf
(Haltestelle: Schweinbach Ort)
Bus Linie 341

Zur besseren Planung Ihrer Anreise beiliegend der Link des Routenplaner OÖVV.


Generation 50+ erfolgreich im Job

Vortragender und Präsentationsfolien am Ende des Raums sichtbar. Die Zuhörer sind ebenfalls von hinten zu sehen.
Foto: Elisabeth Bernhofer

20.09.2017

Von 14. bis 15. September fand im Kunstmuseum Lentos in Linz der Kongress „ArbeitnehmerInnen 50+. Ein zu hebender Schatz im Unternehmen“ mit rund 200 TeilnehmerInnen statt. Neben arbeitsmedizinischen und psychologischen Aspekte präsentierten die Vortragenden auch rechtliche und arbeitsmarktpolitische Themen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Johannes Kepler Universität Linz gemeinsam mit Business Upper Austria und der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt.

Beim ersten Teil des Kongresses standen der demografische Wandel sowie medizinische und psychologische Aspekte im Vordergrund. Prim. Dr. Walter Struhal (Leiter der Abteilung Neurologie am Universitätsklinikum Tulln) betonte die Wichtigkeit der Faktoren Zeit und Flexibilität für ältere ArbeitnehmerInnen. So könne man beispielsweise Erwerbstätigen einen gleitenden Ein- und Ausstieg sowie längere Pausen ermöglichen.

Um Flexibilität ging es auch im Vortrag von Dr. Manfred Lindorfer (IBG Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH), der auf Arbeit als „einen der wesentlichsten gesundheitsfördernden Faktoren“ hinwies. Nicht jeder Tätigkeit könne allerdings so lange nachgegangen werden, weshalb es gelte, Arbeitsaufgaben umzugestalten.

Arbeitspsychologin Mag. Eva Pernthaler (AUVA) stellte in ihrer Präsentation die Einstellungen gegenüber älteren ArbeitnehmerInnen in den Vordergrund und zeigte, wie aktuelle Studien viele Vorurteile – etwa, dass ältere Erwerbstätige weniger für Weiterbildung empfänglich seien – widerlegten.

Im thematisch gesehen zweiten Teil der Veranstaltung ging es vor allem um rechtliche Aspekte. Dabei deckten die ReferentInnen Pflichten sowohl der ArbeitgeberInnen als auch der ArbeitnehmerInnen ab. Ebenfalls im Fokus standen arbeits- und sozialrechtliche Ansprüche zur Wiederherstellung der Beschäftigung.

Hier geht’s zu den Bildern der Veranstaltung  Fotos: Elisabeth Bernhofer 

Die Unterlagen zur Tagung finden Sie in Kürze auf www.jku.at/sdmr/content sowie auf der Website Arbeitsplatz OÖ 2020.


Alle Förderungen für Weiterbildung in Oberösterreich auf einen Blick

Zwei Männer stehen nebeneinander und halten eine Broschüre in der Hand. Der Blick ist zur Kamera gerichtet
Mag. Stefan Promper, MTD (Leiter des Netzwerks Humanressourcen) und Wirtschaftsreferent, LH-Stv. Dr. Michael Strugl. Foto: Land OÖ/Grilnberger

15.09.2017

Die kostenlose Broschüre zu Berufs- und Weiterbildungsförderungen für oö. Unternehmen erscheint in der achten Auflage in neuem Design. Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen können sich hier rasch und einfach über das umfangreiche Förderangebot im Personalbereich informieren. „Weiterbildung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen als auch für die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das breite Spektrum an Förderungen bietet Unternehmen viele Möglichkeiten in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken“, betont Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl.

Herausgeber ist das Netzwerk Humanressourcen von Business Upper Austria in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsressort des Landes OÖ, der WKO Oberösterreich und der Arbeiterkammer OÖ. Die Förderbroschüre beinhaltet in der Neuauflage 51 Fördermöglichkeiten und ist untergliedert in die Kategorien: Frauen & Männer, Lehrlinge & Lehrbetriebe, Menschen mit Beeinträchtigung und Unternehmen.

Netzwerk für firmenübergreifende Zusammenarbeit
Das Netzwerk Humanressourcen (NHR) ist die erste Anlaufstelle in Oberösterreich für Personalverantwortliche mit Fragen zu operativen Personalthemen. Das Netzwerk bündelt die Aktivitäten der vielen Förderstellen und vermittelt diese an die Unternehmen weiter. Seit 2004 wird durch die Vernetzung von Bildungs- und Forschungseinrichtungen, HR-Dienstleistern und Unternehmen der Arbeitsplatz Oberösterreich nachhaltig entwickelt.

„Wir unterstützen unsere 156 Partnerbetriebe dabei, bestmögliche HR-Arbeit zu betreiben, um dadurch ein attraktiver Arbeitgeber für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem In- und Ausland zu werden“, sagt Mag. Stefan Promper, MTD, Leiter des Netzwerks Humanressourcen.

Die Broschüre ist erhältlich auf Anfrage unter +43 732 79810 5199 oder netzwerk-hr@biz-up.at sowie zum Download unter www.netzwerk-hr.at.


MEET & MATCH 50+ vernetzt Arbeitnehmer 50plus mit Unternehmen in Urfahr-Umgebung

13.09.2017

Aktuell sind im Bezirk Urfahr-Umgebung 355 Personen über 50 Jahre arbeitslos. Um sie wieder in die Arbeitswelt zu integrieren, findet am Freitag, 13. Oktober im Spa Hotel Bründl von 08:30 bis 11:00 Uhr eine Veranstaltung zur Vernetzung von arbeitslosen Personen über 50 und Unternehmen aus der Region statt. Auf das Potential und die Kompetenzen der älteren Arbeitnehmer darf in einer Zeit des Fachkräfteengpasses in Oberösterreich nicht mehr verzichtet werden. Organisatoren sind die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in Kooperation mit dem AMS Linz und der WKO Bezirksstelle Urfahr-Umgebung.

„MEET & MATCH 50+“ bietet eine Plattform für ein Kennenlernen zwischen älteren Arbeitnehmern und regionalen Betrieben und ermöglicht die Wiedereingliederung der Arbeitslosen 50+ in die Wirtschaft. Die Arbeitgeber präsentieren ihre Jobangebote und können sich in einer ungezwungenen Atmosphäre von den Kompetenzen und Qualifikationen der Arbeitssuchenden überzeugen sowie erste Bewerbungsgespräche führen. Arbeitskräfte 50+ kennen die Branche, bringen zentrale Kontakte mit und besitzen Schlüsselqualifikationen, die oft nur „on the job“ erworben werden konnten und weit über die übliche Schul- und Berufsausbildung hinausgehen. Meet & Match 50+ ist Teil der regionalen Fachkräfteinitiative und wird von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in Kooperation mit dem AMS Linz und der WKO Bezirksstelle Urfahr-Umgebung im Zuge der Wachstumsinitiative des Landes OÖ umgesetzt.

Informationen zu Arbeitsmarkt- und Qualifizierungsförderungen
Im Rahmen von MEET & MATCH 50+ erhalten die teilnehmenden Unternehmen Informationen über Arbeitsmarkt- und Qualifizierungsförderungen – speziell für die Gruppe der Arbeitnehmer 50+. Dipl.Soz.Päd (FH) Ernst Winter, wissenschaftlicher Mitarbeiter des AMS Oberösterreich im Bereich Arbeitsforschung, hält einen Vortrag über die Chancen und den Mehrwert der Mitarbeiter 50+.

Bitte um Anmeldung bis 29. September bei Business Upper Austria
Ansprechpartner: Manfred Zilian -> E-Mail senden

Die Veranstaltung findet im Spa Hotel Bründl, Badweg 1, 4190 Bad Leonfelden statt.


Maschinenbauer SML investiert 45 Mio. Euro in neuen Betriebsstandort in Redlham

Fünf Männer mit einer Schaufel in der Hand blicken in die Kamera
V.l.: Bgm. Johann Forstinger, Projektleiter Gerald Oberndorfer, Eigentümer Peter Ily Huemer, Architekt Harald Benesch und Geschäftsführer Karl Stöger. Foto: SML
Modellansicht des neuen Werks
Ansicht des neuen SML Werks. Bild: SML

06.09.2017

Am 1. September fand der Spatenstich für das neue SML Werk in Redlham statt. In einer 18-monatigen Bauzeit werden auf einem neun Hektar großen Grundstück moderne Gebäude für Entwicklung, Produktion und Verwaltung errichtet. Ebenso wird ein großes Technikum für Maschinenvorführungen auf dem neuen Standort gebaut. Durch die Vergrößerung sollen 160 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden.

„Wir sind seit 22 Jahren stetig gewachsen und platzen am bisherigen Standort Lenzing sprichwörtlich aus allen Nähten. Mit dem Neubau schaffen wir die Grundlage für weitere Expansion“, berichtet Geschäftsführer Karl Stöger über die Zukunftspläne des Maschinenbauunternehmens.

Mit der Investition in den Standort Redlham unterstreicht SML die Verbundenheit mit Oberösterreich, welches als Kompetenzzentrum für Kunststofftechnologie gilt, sowie das Bekenntnis zur Produktion „Made in Austria“ als wichtiges Qualitätskriterium im Maschinenbau. Bei der Standortsuche unterstützte Business Upper Austria. 

Mehr Arbeitsplätze
Mit dem klaren Ziel der Expansion werden auf dem vergrößerten Standort mittelfristig 160 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, vor allem in technischen Berufen. So ist der neue Standort auf 420 Arbeitsplätze ausgelegt. Derzeit sind ca. 260 Mitarbeiter bei SML in Lenzing beschäftigt.

Internationale Ausrichtung
SML gilt als weltweit anerkannter Technologieführer besonders leistungsstarker Extrusionsanlagen zur Herstellung unterschiedlichster Verpackungsmaterialien und Verbunde. Im vergangenen Jahr wurde ein Umsatz von 100 Mio. EUR, bei einem Exportanteil von mehr als 95%, erwirtschaftet. Für das Jahr 2017 wird eine Umsatzsteigerung von 15% prognostiziert. Die internationale Tätigkeit wird durch eigene Vertriebsniederlassungen in China, Malaysia, Russland und den USA unterstützt.

Unternehmenswebsite: www.sml.at


Förderprogramm Digital Starter von WKOÖ und Land OÖ geht in die zweite Runde

Drei Männer und eine Frau (ganz Links) stehen nebeneinander und blicken in die Kamera
V. l. WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer, David Schachreiter, Thomas Pürstinger und Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl. Foto: Atelier Mozart

22.08.2017

Um noch mehr Unternehmen für den digitalen Wandel zu begeistern, haben das Land OÖ und die WKO Oberösterreich im Frühjahr das Förderprogramm „Digital Starter“ ins Leben gerufen. Dieses Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (aktive WKOÖ-Mitglieder) mit dem Ziel, den Einstieg in die betriebliche Digitalisierung zu erleichtern. Damit soll ein maßgeblicher Beitrag dazu geleistet werden, die mittel- und langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Klein- und Mittelbetriebe zu sichern und weiter zu erhöhen.

„Mit dem Programm Digital Starter wollen wir Unternehmen dabei unterstützen, mit Hilfe von spezialisierten Unternehmensberatern die Chancen zu erkennen, die sich durch der Digitalisierung bieten. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, neue Lösungen als auch Geschäftsmodelle im eigenen Unternehmen umzusetzen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl. Besonderes Augenmerk liegt dabei darauf, dass Technologien, die bevorzugt in Oberösterreich entwickelt werden oder in Betrieb sind, zur Anwendung kommen.

Die Förderung der Unternehmen besteht aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss. Förderbar sind die Kosten der Beratungsleistungen. Bis zu 50 Prozent bzw. 3.000 Euro werden auch materielle Investitionen und mit dem Projekt in Verbindung stehende ergänzende Dienstleistungen gefördert. In Summe sind Projektkosten zwischen 6.000 und 12.000 Euro mit 50 Prozent förderbar. Die maximale Förderung beträgt somit 6.000 Euro. Basis der Förderentscheidung sind Neuheit, Marktbedarf, Wettbewerbsvorteil, Anspruch und Nachvollziehbarkeit der gesetzten Ziele.

„Bei der ersten Ausschreibung im Frühjahr haben über 90 Einreichungen unsere Erwartungen bereits bei weitem übertroffen. Unter den für eine Förderung ausgewählten Firmen befinden sich die Franz Schachreiter Treppenmanufaktur in Ottnang und die SP-Verpackungen GmbH in Nußbach. Sollte bei der zweiten Runde, die im September startet, das Interesse noch größer sein und entsprechend innovative Projekte eingereicht werden, gibt es von unserer Seite die Überlegung, das zur Verfügung stehende Fördervolumen von 60.000 Euro zu erhöhen,“ betont WKOÖ-Präsidentin Hummer.

Einreichungen für die Herbstausschreibung des Digital-Starter-Programms, die vom 1. September bis 15. Oktober laufen wird, sind an das Innovationsservice der WKO Oberösterreich zu richten.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage der WKOÖ.


Der Fachkräfteengpass verschärft sich bis zum Jahr 2030 auf 121.000

Wirtschaftszweige mit den größten absoluten Fachkräfte-Engpässen in Oberösterreich im Jahr 2017, 2020 und 2030. Quelle: Fachkräftemonitor 2017

17.08.2017

Die aktuelle Auswertung des Fachkräftemonitors für OÖ (www.fachkraefte-ooe.at) zeigt: Der Wirtschaft werden in Oberösterreich im Jahr 2030 rund 121.000 Fachkräfte fehlen. Das sind siebenmal so viele wie derzeit. „Zwar kommt es bis zum Jahr 2020 noch zu einer Steigerung des Fachkräfteangebots, da jedoch die Nachfrage in den kommenden Jahren stärker wachsen wird, vergrößert sich die Fachkräftelücke und geht dann immer weiter auf“, erklärt Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl.

Der Wirtschaftsstandort Oberösterreich benötigt ausreichend und qualifiziertes Fachkräfte, um das Wirtschaftswachstum zu sichern. Das Angebot an qualifizierten Arbeitnehmern nimmt weiterhin aufgrund des fortschreitenden demografischen Wandels ab. Die Folge ist eine wachsende Fachkräftelücke, die Unternehmen kurz- und mittelfristig vor große Herausforderungen stellt.

„Darüber hinaus beeinflussen Entwicklungen wie etwa die zunehmende Verlagerung hin zu technischen Berufsfeldern (MINT-Initiativen), den stets steigenden Akademisierungsgrad sowie nicht zuletzt die Digitale Transformation, die Zusammensetzung des Fachkräftepotenzials“, betont Strugl. Der Fachkräftemonitor ist das zentrale Informationstool in OÖ zur Prognose des Fachkräftebedarfs in OÖ. Mit dem jetzt umgesetzten Update sind nun auch Detailauswertungen auf Bezirksebene möglich. „Das erhöht die Transparenz der regionalen Arbeitsmärkte und ermöglicht so eine zielgerichtete Berufsinformation und Berufsorientierung“, sagt Strugl.

55.000 Fachkräfte mit Lehrabschluss fehlen – auch Uni-Absolventen gefragt
Besonders drastisch sind die Zahlen aus dem Bereich der Lehre: Von 2017 soll sich bis 2030 der Engpass von 8.000 auf 55.000 Fachkräfte erhöhen. Prognostiziert wird, dass bereits im Jahr 2020 13.000 Personen mit einer abgeschlossenen Lehre fehlen werden. Die Branchen mit der größten Nachfrage sind Sonstige Dienstleistungen, zu welchen die Tätigkeitsbereiche „Öffentliche Verwaltung, Erziehung & Unterricht, Gesundheitswesen sowie Heime & Sozialwesen“ gehören.

Die mit Abstand stärkste Nachfragesteigerung gibt es im Bereich der tertiären Ausbildung – bis 2030 werden 14,6 Prozent Studienabgänger gesucht, also ein absoluter Engpass von 15.000 Fachkräften. Jedoch lässt die zunehmende Akademisierung der Bildungslandschaft das Angebot an Akademikern mit dem rapiden Nachfrageanstieg nach Hochqualifizierten Schritt halten. Diese Akademisierungstendenz geht allerdings zu Lasten der klassischen Lehrausbildung.


Initiative 1plus1: Bereits 173 oberösterreichische Einpersonen-Unternehmen nutzen Förderung

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03.08.2017

Die Einstellung einer/eines ersten Mitarbeiterin/Mitarbeiters ist für Einpersonen-Unternehmen (EPU) ein großer Schritt, der mit einem ebenso großen Risiko verbunden ist. Diese Hemmschwelle soll mit der Initiative 1plus1, die im Rahmen der Wachstumsstrategie des Landes OÖ gestartet wurde, abgebaut werden. Die Initiative unterstützt EPU bei der Aufnahme der ersten Mitarbeiterin/des ersten Mitarbeiters durch eine Förderung und intensive Beratung.

„Die äußerst positive Annahme der Förderung durch die heimischen EPU zeigt uns, dass die Einpersonen-Unternehmen auf Wachstumskurs sind und die Förderung gleichzeitig optimale Unterstützung bietet. 173 Förderanträge bedeuten 173 neue Arbeitsplätze. Die heimischen EPU sind sowohl Arbeitgeber als auch Wachstumsmotoren der Zukunft“, unterstreicht LH-Stv. Strugl. Arbeitsplätze wurden in vielen verschiedenen Branchen geschaffen, die Antragsteller für die Förderung kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen – vom Handel, über Dienstleistungen, Gastronomie, Kunst und Design, IT, bis zum Handwerker, Elektriker und Installateur.

Neben der finanziellen Förderung durch das Wirtschaftsressort des Landes OÖ bietet die Initiative 1plus1 auch speziell auf EPU zugeschnittene Beratungsleistungen bei der Einstellung der/des ersten Mitarbeiterin/Mitarbeiters. Die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, die Wirtschaftskammer OÖ, das Arbeitsmarktservice OÖ und die OÖ Gebietskrankenkasse unterstützen in ihren jeweiligen Bereichen EPU bei allen rechtlichen, inhaltlichen und praxisbezogenen Fragestellungen zur Mitarbeiteraufnahme. 


OÖ geht neue Wege in der Analyse der regionalen Fachkräftesituation

3 Männer und eine Frau (3. von links) stehen nebeneinander, mit Blick Richtung Kamera. Alle halten eine Broschüre in der Hand.
V.l.: Thomas Oberholzner, LH-Stv. Michael Strugl, LRin Christine Haberlander und Helmut Dornmayr. Foto: Land OÖ/Daniel Kauder

04.07.2017

In der heimischen Wirtschaft gilt die Verfügbarkeit von Fachkräften als einer der wichtigsten Wachstumsfaktoren. Daher sind möglichst gute Kenntnisse über Angebot und Nachfrage sowie über mögliche zukünftige Veränderungen entscheidend. Mit dem Fachkräfte-Screening werden die Nachfrage, das Angebot und insbesondere mögliche Engpässe an Fachkräften auf Berufs- und Qualifikationsebene in den oö. Regionen untersucht. Dafür werden erstmals Arbeitsmarktdaten mit demografischen Daten und Daten aus dem OÖ. Bildungsmonitoring sowie dem Fachkräftemonitor OÖ verknüpft.

Für Oberösterreich als starken Wirtschaftsstandort sind Probleme bei der Stellenbesetzung bzw. ein Mangel an Fachkräften besonders gravierend. Offene Stellen können nicht besetzt werden, weil die Qualifikationen und Kompetenzen der Bewerber/innen nicht zu den Anforderungen passen. Zudem ist der Fachkräftebedarf regional ausgeprägt. Es ergeben sich regionale, berufs- und qualifikationsspezifische Engpässe bei der Rekrutierung von Fachkräften bei gleichzeitiger Arbeitslosigkeit. Das Phänomen wird als „Mismatch” bezeichnet.

„Diese Situation erfordert eine entsprechend genaue Kenntnis der regionalen Arbeitsmärkte. Nur so können wir zielgerichtete Maßnahmen für eine Verbesserung des Matchings ergreifen. Das Fachkräfte-Screening liefert uns die nötigen Informationen. Für die Analyse erfolgte erstmalig eine Verknüpfung von Arbeitsmarktdaten mit Daten aus dem Bereich der Berufsausbildung”, erklärt Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl.

Das Projekt Fachkräfte-Screening ist ein weiterer Baustein zur Verbesserung der Fachkräfteprognose in OÖ und leistet einen Beitrag zum Strategischen Programm „Arbeitsplatz OÖ 2020”.

Die detaillierten Profile für die oö. Arbeitsmarktbezirke sowie der Gesamtbericht für OÖ stehen unter www.arbeitsplatz-oberoesterreich.at/fachkraeftescreening zum Download zur Verfügung. Die Analyse, in Auftrag gegeben von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, übernahmen die KMU Forschung Austria und das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw). Die Ausarbeitung erfolgte in intensiver Zusammenarbeit mit Land OÖ, dem AMS OÖ und den Sozialpartnern. Gefördert wurde das Projekt im Rahmen der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit aus Mitteln des Wirtschaftsressorts des Landes OÖ.

Nähere Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage.

LT1-Beitrag zur Pressekonferenz:


Qualifizierungsverbund Digitale Kompetenz sichert Wettbewerbsfähigkeit der oö. Unternehmen

Drei Männer halten gemeinsam ein Schild und blicken in die Kamera.
V.l.: Gerhard Straßer (Landesgeschäftsführer AMS OÖ), Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl und DI (FH) Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria) Foto: Land OÖ/Daniel Kauder

21.06.2017

Digitale Kompetenz ist eine Schlüsselqualifikation, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen zu sichern. Mit dem neuen „Qualifizierungsverbund Digitale Kompetenz" soll nun der österreichweit erste Verbund geschaffen werden, der explizit digitale Aspekte in die berufliche Aus- und Weiterbildung bringt. Er richtet sich vorwiegend an produzierende und produktionsnahe Unternehmen und ist Teil der „Leitinitiative Digitalisierung" des Landes, die Oberösterreich fit für die digitale Zukunft machen soll.

Internet der Dinge, Industrie 4.0, Blended Learning, virtuelle Realität, Smart Grids, Ambient Assisted Living – die Digitalisierung verändert viele Lebensbereiche unserer Gesellschaft. In der Arbeitswelt bedeutet das, dass manche Jobs wegbrechen und neue Arbeitsplätze entstehen werden. Arbeitsanforderungen werden sich ebenso verändern, wie Arbeitsverhältnisse und -prozesse, sogar ganze Branchen.

„Es gilt daher, aktiv und vorausblickend auf die Herausforderungen zu reagieren.“
Wirtschaftsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl

Als Projekt in der Leitinitiative Digitalisierung verankert, richtet sich der Qualifizierungsverbund vorwiegend an produzierende und produktionsnahe Unternehmen, die gezielt die digitale Kompetenz ihrer Beschäftigten erweitern wollen. Gemeinsam arbeiten das Land OÖ, Business Upper Austria und das Arbeitsmarktservice OÖ daran, ein dauerhaftes Netzwerk zur digitalen Kompetenzvermittlung zu etablieren. Das Land OÖ leistet zudem im Qualifizierungsverbund einen finanziellen Beitrag zur bestehenden Qualifizierungsförderung für Beschäftigte des Arbeitsmarktservice OÖ.

Von Datenschutz bis Produktion
Die Themen sprechen beinahe alle Unternehmensbereich an und sind sehr breit gefächert: Informationssicherheit, Datenschutzgrundverordnung der EU, Das 1 x 1 des digitalen Außenauftritts, Digitalisierung im Personalbereich, Reifegradmodell Industrie 4.0, Digitaler Stress, Bildbearbeitung, Kundenorientierte Produktion etc. Die genauen Inhalte der Schulungen können die Unternehmen mitbestimmen.

Ein Blick in die Zukunft
Teil des Projektes ist auch eine „Kompetenzvorschau“ zum Thema digitale Geschäftsprozesse (z.B. Produktion, Vertrieb, Marketing, Organisation etc.), für deren Erstellung Unternehmen, Akteure der Arbeitsmarktpolitik und oberösterreichische Bildungsträger eng zusammenarbeiten werden. Dabei geht es um die Frage, welche Kompetenzanforderungen der digitale Wandel auch künftig an die Arbeitskräfte stellt und wie dafür frühzeitig zukunftsorientierte Lernangebote entwickelt werden können.

Digitalregion Oberösterreich
Als Querschnittsthema ist die Digitalisierung im strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramm Innovatives OÖ 2020 fest verankert. Ein wichtiger Schlüssel, um die Wettbewerbsfähigkeit weiterhin zu stärken, ist dabei die konsequente Vernetzung von Bildung, Forschung und Wirtschaft.

Mit der Leitinitiative Digitalisierung soll Oberösterreich zur Digitalregion werden. „Der Qualifizierungsverbund ist eine zentrale Antwort auf zukünftige Herausforderungen der Digitalisierung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung“, unterstreicht LH-Stv. Strugl. Die Umsetzung der Leitinitiative wird von Business Upper Austria koordiniert.

www.digitalregion.at/digitalskills

Download Information zur Pressekonferenz vom 21. Juni 2017 (pdf.)


Kongress ArbeitnehmerInnen 50+

12.06.2017

Am 14. und 15. September 2017 findet der Kongress ArbeitnehmerInnen der Generation 50+ im Lentos Kunstmuseum statt. 

Ältere MitarbeiterInnen bilden aufgrund ihres Erfahrungsschatzes einen wesentlichen Baustein für Betriebsklima und Unternehmenserfolg. Eine hohe Beschäftigungsfähigkeit der wachsenden Gruppe der Generation 50+ ist ein zentraler Erfolgsfaktor zur Fachkräftesicherung. Die in der täglichen Praxis auftretenden Fragen sind auch, aber nicht nur, rechtlicher Natur. Der Kongress ArbeitnehmerInnen 50+. Ein zu hebender Schatz im Unternehmen ist diesen Fragen schwerpunktmäßig gewidmet.

 

Details entnehmen Sie bitte gerne der Einladung.


Bell Food Group investiert 30 Mio. Euro in einen neuen Produktionsbetrieb in Marchtrenk

Logo Bell Food Group: oben rot mit weißer Schrift "Bell", unten grün

30.05.2017

Die Bell Food Group mit Sitz in der Schweiz baut in Machtrenk einen neuen Produktionsbetrieb für Convenience-Produkte mit rund 100 Mitarbeitern. Bei der Betriebsansiedlung beraten und unterstützt wurde das Unternehmen von Business Upper Austria.

Der Spatenstich ist für September 2017 geplant. Die Inbetriebnahme soll im Herbst 2018 erfolgen.

Download Pressemitteilung der Bell Food Group


30 neue Arbeitsplätze durch neues Warehouse von Dachser Logistik

Gruppenbild mit V. l.: Michael Rauhofer, Niederlassungsleiter Dachser Logistikzentrum Linz; Dr. Michael Strugl, stellvertretender Landeshauptmann Oberösterreich; Bernhard Simon, Dachser CEO; Günter Hirschbeck, Managing Director Dachser Austria European
V. l.: Michael Rauhofer, Niederlassungsleiter Dachser Logistikzentrum Linz; Dr. Michael Strugl, stellvertretender Landeshauptmann Oberösterreich; Bernhard Simon, Dachser CEO; Günter Hirschbeck, Managing Director Dachser Austria European Logistics; Univ. Prof. Dr. Sebastian Kummer, Vorstand des Institutes für Transportwirtschaft und Logistik an der Wirtschaftsuniversität Wien; Thomas Stelzer, Landeshauptmann Öberösterreich; Gunter Kastler, Bürgermeister der Marktgemeinde Hörsching bei der Eröffnung das neuen Warehouses. Foto: Dachser

28.05.2017

 Der Logistikdienstleister Dachser eröffnete heute in feierlichem Rahmen ein neues Warehouse für die Niederlassung Hörsching bei Linz. Das Unternehmen investierte rund 10 Millionen Euro in die Kontraktlogistik. So verfügt das Logistikzentrum Linz über ein Warehouse mit einer Lager- und Logistikfläche von 10.000 Quadratmetern und bietet 20.000 Palettenstellplätze.

Rund 170 Gäste nahmen an der feierlichen Eröffnung am 23. Mai teil. Geladen waren  Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, Landeshauptmann Stv. Dr. Michael Strugl und der Hörschinger Bürgermeister Gunter Kastler sowie Kunden des Logistikdienstleisters. Eröffnet wurde die Feierlichkeit von Dachser-CEO Bernhard Simon. „Das neue Warehouse ist ein weiterer Meilenstein für den Ausbau unseres österreichischen Niederlassungsnetzwerks. Dessen Bedeutung reicht über die Landesgrenzen weit hinaus. Denn als logistisches Drehkreuz innerhalb Europas spielt Dachser Austria seit langem eine entscheidende Rolle für das gesamte Dachser-Netzwerk“, sagte Simon in seiner Eröffnungsrede.

Künftige Entwicklung gesichert

Das Logistikzentrum Hörsching wurde 2008 eröffnet und verfügt über eine Umschlagshalle mit 8.000 Quadratmetern sowie über ein vierstöckiges Büro- und Verwaltungsgebäude. Das Warehouse wurde an die bestehende Umschlagshalle angebaut. Das Gelände bietet ausreichend Fläche, um zukünftige Erweiterungen vorzunehmen. Am Standort Hörsching bietet Dachser seinen Kunden nun alles aus einer Hand: Warehousing und kundenindividuelle Services im Rahmen der Kontraktlogistik mit direktem Anschluss an das flächendeckende europäische Transportnetzwerk und die Luft- und Seefrachtdienstleistungen von Dachser Air & Sea Logistics.

Maßgeschneiderte Lösungen für Kunden

Günter Hirschbeck, Geschäftsführer Dachser Österreich European Logistics, betonte bei der Eröffnung: „In unserem neuen Warehouse setzen wir Logistikkonzepte mit maßgeschneiderten Lösungen für unsere Kunden um. Dabei vernetzen wir unsere beiden Geschäftsfelder European Logistics und Air & Sea Logistics miteinander. Bei Dachser nennen wir das „Interlocking“, und unsere Kunden profitieren von schlanken, integrierten Prozessen. Am Hörschinger Standort sind wir als Familienunternehmen eng mit der Region verbunden und schaffen mit dem Warehouse etwa 30 neue Arbeitsplätze“, so Hirschbeck.

LH Stelzer: "Investition in Wettbewerbsfähigkeit"

Bei der offiziellen Eröffnung würdigte der Landeshauptmann von Oberösterreich, Mag.Thomas Stelzer, die Aktivitäten von Dachser. „Der Wettbewerb der Regionen wird härter. Für mich ist klar: Oberösterreich soll das Zentrum werden, das die Besten anzieht. Ich will mit Oberösterreich an die Spitze der europäischen Topregionen und Oberösterreich zum Land der Möglichkeiten machen. Bei uns soll es Möglichkeiten geben, die andere Länder nicht bieten können. Wer etwas unternehmen will, soll hier den besten Platz haben. Daher freut es mich, dass ein international renommiertes Unternehmen wie Dachser hier am Standort investiert, Arbeitsplätze schafft und damit weitere Impulse in der Wettbewerbsfähigkeit des Landes setzt“, so Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

LH-Stv. Strugl: "Macht Standort OÖ attraktiver"

Landeshauptmann Stv., Dr. Michael Strugl, unterstrich in seiner Rede die wirtschaftliche Bedeutung des Unternehmens für die Region und hob dabei die nachhaltige Geschäftspolitik hervor. „Das neue, hochmoderne Warehouse von DACHSER verknüpft Oberösterreich noch enger mit den europäischen Transportwegen und macht den Standort Oberösterreich damit noch attraktiver. Der Ausbau in Hörsching, nicht einmal zehn Jahre nach der Eröffnung des Standortes, zeigt den Erfolg von Dachser und die Stärke der heimischen produzierenden Industrie.  Starke Unternehmen, starker Standort – diese Wechselbeziehung gilt einmal mehr.“

Als Abschluss der Veranstaltung spielten sich Univ. Prof. Dr. Sebastian Kummer, Vorstand des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik an der Wirtschaftsuniversität Wien, und  Bernhard Simon Fragen über die Digitalisierung der Logistikwelt zu.


70.000 Quadratmeter stehen in Ulrichsberg direkt an der B127 zur Verfügung, um Arbeitsplätze in die Region zu holen

Kartenansicht des Betriebsbaugebietes. Foto: Foto: INKOBA Wirtschaftspark Oberes Mühlviertel
Die neuen Flächen in Ulrichsberg liegen direkt an der B127. Foto: INKOBA Wirtschaftspark Oberes Mühlviertel

26.05.2017

Einen großen Schritt in Richtung neuer Betriebsansiedlungen macht Rohrbach im Norden des Bezirks: Direkt an der B127 in Ulrichsberg stehen ab sofort 70.000 Quadratmeter neues Betriebsbaugebiet zur Verfügung. „Damit wollen wir den Schwung, der durch die jüngsten Ansiedlungen wie Innovametall in Niederkappel und TMS in Sarleinsbach, nutzen“ sagt INKOBA-Obmann Bgm. Wolfgang Schirz aus St. Martin. 

 Die Fläche gehört zur INKOBA Wirtschaftspark Oberes Mühlviertel, in der alle Gemeinden Rohrbachs sowie die Gemeinde Herzogsdorf bei Standortentwicklung und Betriebsansiedlung zusammenarbeiten. Die Gemeinden entwickeln gemeinsam Betriebsbaugebiete und teilen sich Kosten und Erträge. Kompetent unterstützt werden sie dabei von den Experten der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.  

Flächen sind in Standortdatenbank vertreten

Die Oberösterreich-weite Online-Datenbank www.standortooe.at führt alle Angebote vom Geschäftslokal bis zum Grundstück mit Unterstützung der Gemeinden zusammen. Auch die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria „füttert“ die Datenbank mit hochwertigen Betriebsflächen, zB in INKOBA-Gebieten und Wirtschaftsparks. Damit sind die neuen Flächen in Ulrichsberg auf Knopfdruck zu finden. Das Online-Tool ist einfach zu bedienen, Objekte und Flächen können kostenlos über die Plattform angeboten werden.

Maßgeschneiderte Produktionsflächen im Handumdrehen

Ergänzend zu den Grundflächen in Ulrichsberg gibt es für Handwerksbetriebe in der Region ein Angebot an sofort verfügbaren Hallenflächen in Hofkirchen: Dort stehen zB für die Nutzung als Werkstätte oder Produktion gewidmete Flächen in einer Halle zur Verfügung, die je nach Größenbedarf gemietet werden können.

Zwei Drittel der Gemeinden arbeiten bei Betriebsansiedlung zusammen

Oberösterreich ist bei der interkommunalen Kooperation im Bereich der Standortentwicklung und Betriebsansiedlung (INKOBA - Interkommunale Betriebsansiedlung; Wirtschaftspark) bundesweit führend. Insgesamt kooperieren bisher schon 300 der insgesamt 442 oö. Gemeinden in insgesamt 29 INKOBA-Verbänden und Wirtschaftsparks. Damit sind zwei Drittel aller Gemeinden des Landes in derartigen Kooperationsgemeinschaften organisiert.


Metallverarbeiter arttec in Weißkirchen rüstet sich mit neuem Standort für künftiges Wachstum

Eröffnungszeremonie vom neuen Standort in Weißkirchen mit Durchschneiden eines Plastikbandes
arttec eröffnete am 12. Mai 2017 seinen neuen Standort in Weißkirchen. V. l.: Bgm. Norbert Höpoltseder, Manuela Artmayr, Geschäftsführer Mark Artmayr und der Geschäftsführer von DMG MORI Austria, Gebhard Aberer, mit den Welser Faustballerinnen, die von arttec gesponsert werden. Foto Business Upper Austria
Schneidemaschine von arttec
arttec hat beispielsweise diese Schneidemaschinen entwickelt und gebaut, die bei Ölpipelines zum Einsatz kommen. Foto: arttec

12.05.2017

Es sind nur zwei Minuten mit dem Auto, für arttec aus Weißkirchen aber Welten: Der Spezialist für Metallverarbeitung ist seiner Standortgemeinde zwar treu geblieben, aber in den Gewerbepark übersiedelt. „Damit sind wir für künftiges Wachstum gerüstet“, sagt Geschäftsführer Mark Artmayr. Getrieben werden soll dieses Wachstum unter anderem durch eine innovative Entwicklung, die den Kunden aus der Kunststoffbranche geringeren Wartungsaufwand beschert. Mit Förderberatung unterstützt wurde arttec von Business Upper Austria.

„Innovative Kleinunternehmen wie arttec sind die Keimzellen für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort OÖ. Sie bieten hochwertige Arbeitsplätze und schaffen Wachstum in der Region“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl. Weißkirchens Bürgermeister Norbert Höpoltseder betonte anlässlich der Eröffnungsfeier am 12. Mai: „Für unsere Gemeinde ist es ein starkes Signal, wenn ein aufstrebendes Unternehmen im Ort weiterwachsen will. Wir wollen die Wirtschaftsentwicklung weiter vorantreiben und engagieren uns auch überregional im Wirtschaftspark Voralpenland.“ 


Mehr als 1,6 Millionen Euro investierte das 10-Mann-Unternehmen arttec in den Standort. Herzstück ist ein neues Drehzentrum mit integriertem Messsystem vom führenden Hersteller DMG MORI. Darauf werden hochpräzise Teile gefertigt: Die Fehlertoleranz liegt im Tausendstel-Millimeter-Bereich, das ist 100 Mal dünner als ein menschliches Haar. Zum Drehzentrum kommt eine 3D-CNC-Koordinatenmessmaschine.

Know-how ist weltweit gefragt
Kerngeschäft von arttec ist die Entwicklung und hausinterne Fertigung von Prototypen, Automatisationen und Ersatzteilen. Zum Einsatz kommen die Produkte auf der ganzen Welt. „Unsere Stärke ist neben der modernsten technischen Ausstattung das große Know-how unserer Mitarbeiter“, ist Mark Artmayr stolz auf sein Team - für das er derzeit Verstärkung in Form eines Werkzeugbautechnikers sucht.


IT-Fachkräfte als Standortfaktor – OÖ setzt auf breite Verankerung von Digitalkompetenz

Von links: Dr. Christoph Steindl, CEO Catalysts, Patrick Haebig, Brand Manager Catalysts, und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl von vorne fotografiert. Mittlere Person hält Laptop in der Hand. Der Bildschirm zeigt in Richtung Kamera.
V.l.: Dr. Christoph Steindl (CEO, Catalysts), Patrick Haebig (Brand Manager, Catalysts) und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Foto: Land OÖ / Daniel Kauder

24.03.2017

„Die Digitalisierung ermöglicht völlig neue Geschäftsmodelle und bringt die Chance auf mehr Beschäftigung. Gleichzeitig muss uns aber auch bewusst sein, dass auf der anderen Seite etablierte Geschäftsmodelle plötzlich zusammenbrechen, erworbenes Wissen überholt und Technologien veraltet sein können. Daher ist ein wesentlicher Schwerpunkt der „Leitinitiative Digitalisierung“ des Landes OÖ, die breite Verankerung von Digitalkompetenz, um die Chancen für den Standort OÖ bestmöglich zu nutzen“, betont Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl.

Die 20 Punkte umfassende Leitinitiative wird von Business Upper Austria koordiniert. Zwei Schwerpunkte sind dabei neben dem Breitband-Ausbau vor allem die Themen „Ausbildung/Fachkräfte“ und „Informationssicherheit“.

In Oberösterreich wird ein „Information Security Hub“ aufgebaut, der als zentrale Servicestelle zum Thema Informationssicherheit Unternehmen aller Branchen zur Verfügung stehen wird. Dieser soll Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Experten und Berater vernetzen und vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen auch für das nötige Bewusstsein dem Thema Informationssicherheit gegenüber sorgen.

Catalysts Coding Contest – der Karriere-Beschleuniger
„Das Land braucht Unternehmer, keine Raunzer. Wir jammern nicht über den Fachkräftemangel, sondern organisieren die Catalysts Coding Contests”, betont Christoph Steindl, CEO der Catalysts GmbH, dem oö. Individual-Softwareunternehmen mit Büros in Linz, Hagenberg, Wien und Cluj-Napoca (Rumänien).

Der Catalysts Coding Contest hat seine Wurzeln in Linz. 2007 entstand er aus einem wissenschaftlichen Experiment an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) und zählt mittlerweile zu den bekanntesten Bewerben weltweit. Durch die Gestaltung der Aufgabenstellung werden die Teilnehmer/innen durch mehrere Levels geführt, die aufeinander aufbauen und sukzessive schwieriger werden. Die Teilnehmer/innen haben vier Stunden Zeit. Ein paar wenige lösen alle Levels, die meisten kommen weiter, als selbst erwartet und freuen sich nach der Teilnahme schon auf den nächsten Programmierwettbewerb.

Das Land Oberösterreich und viele Unternehmen haben schon vor Jahren das Potential dieser Wettbewerbe erkannt und unterstützen den Contest jedes Jahr aufs Neue, um die klügsten Köpfe zu identifizieren und, wenn möglich, für das eigene Unternehmen zu interessieren.

Durch die Internationalisierung des Catalysts Coding Contests mit der Durchführung des Wettbewerbs in vielen Ländern ergeben sich auch neue Möglichkeiten, hochkarätige IT-Experten im Ausland zu identifizieren, gezielt zu umwerben und bei der Übersiedlung nach Österreich zu unterstützen.

Am 31.3.2017 findet der Catalysts Coding Contest zum 25. Mal in Folge statt.

Detaillierte Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage.


Spatenstich für 200-Betten-Hotel - Explorer Hotelgruppe investiert in Hinterstoder

Sechs Personen stehen vor einem kleinen aufgeschütteten Hügel. Jede hält eine Schaufel in der Hand. Im Hintergrund sind verschneite Berge.
V.l.: Hotelier Jürnjakob Reisigl, Bgm. Helmut Wallner (Hinterstoder), Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Generaldirektor-Stellvertreter Mag. Othmar Nagl, (OÖ Versicherung) und Prok. Ing. Markus Mitterschiffthaler (Swietelsky). Foto: Land OÖ / Jack Haijes

24.03.2017

Knapp zehn Millionen Euro investiert der Hotelbetreiber Explorer Hotels aus Bayern in ein 200-Betten-Hotel in Hinterstoder. „Damit zeigt sich, dass Oberösterreich und speziell die Pyhrn-Priel-Region attraktiv für neue Hotelprojekte sind“, betonten Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl anlässlich der Spatenstichfeier gestern, Donnerstag, in Hinterstoder. „Das Projekt bringt durch neue Bettenkapazitäten zusätzliche Impulse für Gastronomie und Tourismuswirtschaft in der Region, zudem werden 15 neue Arbeitsplätze geschaffen“, betonte Landesrat Strugl weiters. Unterstützt wurde und wird das Projekt von Business Upper Austria.

Hinterstoder bekommt ein neues Hotel und 200 neue Betten. Mit dem Explorer Hotel hält zudem ein innovativer Hoteltyp Einzug in den beliebten Ferienort. Das im deutschen Fischen bei Oberstdorf ansässige Unternehmen ist mit der Idee der trendigen Design-Budgethotels, die hohen ökologischen Standard mit einem Fokus auf sportlich-aktive Gäste kombinieren, seit Jahren sehr erfolgreich. Hinterstoder wird das siebte Haus der Hotel-Familie sein, die in Österreich bereits im Montafon und bei Kitzbühel vertreten ist und am 1. Juli in Kaltenbach im Zillertal Hotel Nummer sechs eröffnen wird.

Eröffnung noch heuer geplant
Der Spatenstich in Hinterstoder erfolgte im Beisein von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Dr. Michael Strugl, Bürgermeister Helmut Wallner und weiterer Partner und Gäste am 23. März. An der Talstation der Bergbahn Hinterstoder entsteht mit einem Investitionsvolumen von 9,6 Millionen Euro das neue Haus mit 100 Zimmern, das bereits am 1. Dezember 2017 in Betrieb gehen soll. Wie alle Explorer Hotels erhält auch dieses Gebäude eine unverwechselbare Schindel-Verkleidung. Im Inneren sind Innovation und ökologische Verantwortung Trumpf. „Alle Explorer Hotels sind Passivhaus-Hotels und klimaneutral“, erklärt Katja Leveringhaus, die gemeinsam mit dem Oberstdorfer Hotelier Jürnjakob Reisigl die Gruppe gründete und die Geschäfte führt. Für Hinterstoder habe man sich aufgrund des attraktiven Ganzjahres-Angebots entschieden. „Das ist eine ungemein entwicklungswillige und -fähige Destination“, so Leveringhaus, „die zudem sehr gut aus den Wirtschaftsgroßräumen Linz, Graz und Wien erreichbar ist.“

Guter Mix an Winter- und Sommerangeboten in der Region
Sowohl das Pisten- und Loipenangebot wie die zahlreichen Mountainbike-, Wander- und Klettermöglichkeiten ergäben eine stimmige Mischung für die Zielgruppe der Explorer Hotel Gäste. Im Fokus stehen sportlich orientierte Kunden aller Alters- und Einkommensschichten, die draußen aktiv sind und die Berge entdecken und genießen – beim Skifahren und Snowboarden, beim Biken, Wandern und Klettern.

Ein Markenzeichen aller Explorer Hotels ist die große Werkbank in der Lounge, die auch in Hinterstoder zum Einsatz kommt. An ihr werden nicht nur Ski und Bikes präpariert, sie fungiert auch als Treffpunkt und Kommunikationszentrum. Mit der Idee der trendigen Design-Budgethotels mit hohen ökologischen Standards haben die Explorer Hotels die Berge erobert. Trotz attraktiver Preise muss der Gast nicht auf Komfort verzichten. So verfügen alle Hotels über Sauna und Dampfbad sowie einen Fitnessraum.

Tagungsräume sprechen auch Firmenkunden an
Beliebt sind Explorer Hotels auch bei Firmen, die die Tagungsräume für ihre Meetings nutzen. Bei den Gästen genießt das große Frühstücksangebot mit der Eierbrat-Station, an der jeder seine eigene Kreation zusammenstellen kann, einen legendären Ruf. Bewusst wurde bei allen Explorer Hotels auf die Einrichtung eines eigenen Restaurants verzichtet. „Wir wollen, dass unsere Gäste am Abend rausgehen und die Angebote vor Ort genießen“, betont Geschäftsführer Jürnjakob Reisigl.

Business Upper Austria bietet interessierten Investoren, Betreibern und Projektentwicklern kostenlose Unterstützung bei der Realisierung ihrer Projekte im Tourismus-Bereich.


Forum in Linz: Wie Gazellen-Unternehmen zu Kapital und Mitarbeitern für ihr schnelles Wachstum kommen

Die Teamecho-Gründer David Schellander (li.) und Markus Koblmüller im Gespräch mit Elisabeth Czachay (WKOÖ). Foto: Business Upper Austria..
Die Teamecho-Gründer David Schellander (li.) und Markus Koblmüller im Gespräch mit Elisabeth Czachay (WKOÖ). Foto: Business Upper Austria
Wolfgang Reisinger, CFO von tractive, informierte über Mitarbeiterbeteiligung, Venture Capital und den Umgang mit Business Angels. Foto: Business Upper Austria
Wolfgang Reisinger, CFO von tractive, informierte über Mitarbeiterbeteiligung, Venture Capital und den Umgang mit Business Angels. Foto: Business Upper Austria

14.03.2017

Sie wachsen schnell und sind Innovationsmotoren: sogenannte „Gazellen“-Unternehmen tragen zur Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes OÖ bei. Aber sie stehen auch vor besonderen Herausforderungen – etwa, Kapital und Mitarbeiter für dieses schnelle Wachstum zu bekommen. Die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria hat daher in Kooperation mit Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer OÖ eine dreiteilige Workshop-Reihe für Gazellen-Unternehmen zu diesen und weiteren Themen gestartet.

„Business Upper Austria unterstützt die Gazellen-Unternehmen nicht nur mit Serviceangeboten wie der Workshop-Reihe, sondern auch beim Zugang zu Branchennetzwerken über die Cluster und mit Beratung zu Innovations- und Forschungsförderungen“, erklärt Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Rund 125 solcher Unternehmen, die über einen Zeitraum von drei Jahren bei Mitarbeitern oder Umsatz um zehn Prozent und mehr gewachsen sind, gibt es in Oberösterreich. Im ersten Workshop gestern, Montag, widmeten sich die Teilnehmer den Themen Finanzierung und Recruiting: Welche Beteiligungsarten gibt es? Wie finde ich den richtigen Investor? Wie positioniere ich mich als Arbeitgeber? Wie finde ich Mitarbeiter in Social Media? 20 Spezialisten gaben wertvolle Tipps und berichteten über ihre Erfahrungen aus der Praxis.

Weitere Workshops im April und Mai

Beim nächsten Workshop am 21. April geht es um Innovationsmanagement und Kooperationen mit Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Der dritte und letzte Teil am 8. Mai steht im Zeichen von Organisationsentwicklung und Internationalisierung. Infos und Anmeldung


HR-Tagung 2017: Schneller, digitaler, mobiler – die neue Arbeitswelt verlangt Veränderungen in der Personalentwicklung

Drei Personen auf einer Bühne, sitzend im Gespräch. Dahinter eine Präsentationsfolie.
Petra Filsegger-Wernbacher (Human Capital Manager, Mitte) und Bernhard Reisner (Vice President Human Capital, rechts) von der MIBA AG stellten im Interview mit Marcus Izmir (Das neue Arbeiten DNA) das neue MIBA-Forum vor. Foto: Netzwerk Humanressourcen
Drei Männer stehen nebeneinander vor zwei Roll-ups und schauen direkt in die Kamera
V.l.: Andreas Berger (NHR-Beiratssprecher, HR-Director, Rosenbauer International AG), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Stefan Promper (Leiter Netzwerk Humanressourcen). Foto: Netzwerk Humanressourcen

07.03.2017

Wie wir heute und in Zukunft arbeiten, ist im Wandel begriffen. Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl brachte es bei der HR-Tagung des Netzwerk Humanressourcen auf den Punkt: „Die Digitalisierung wird nicht nur Produktionsprozesse verändern, sondern ganz neue Anforderungen an jede einzelne Mitarbeiterin und jeden einzelnen Mitarbeiter stellen. Die Arbeitswelt von morgen setzt zeitliche, räumliche und organisatorische Flexibilität in Unternehmen voraus. Die Veränderungen müssen von der Personalentwicklung begleitet und vorausgedacht werden.“

Experten zufolge werden sich Arbeitsräume und Unternehmensstrukturen angesichts des technologischen Wandels in Zukunft massiv ändern. Für die meisten Unternehmen bedeutet das radikale Veränderungen in ihrer Arbeitskultur und dem täglichen Denken und Handeln. Wirtschafts-Landesrat Strugl ist sich sicher: „Wenn unser Innovationssystem ein vernetztes ist, das sektorenübergreifend denkt und arbeitet, haben wir am Standort Oberösterreich noch große Potenziale – sei es räumlich oder über wirtschaftliche Bereiche hinweg.“

Veränderungen brauchen Mut
Die neue Arbeitswelt charakterisiert zeitliche, räumliche und organisatorische Flexibilität. „Neues Arbeiten bedeutet aber nicht nur ein modernes Bürogebäude zu bauen. Es bedeutet vielmehr den Wandel hin zu einem selbstbestimmteren, eigenverantwortlichen, vertrauensorientierten Arbeiten zu unterstützen", Stefan Promper, Leiter des Netzwerk Humanressourcen.

Genau das versucht der Industriebetrieb MIBA mit dem neuen MIBA-Forum umzusetzen. Bernhard Reisner (Vice President Human Capital) gab bei der HR-Tagung Einblicke in die Entstehung des Bürogebäudes: „Innovation, Lernen und Kollaboration muss heute in einer anderen Form stattfinden. Unser MIBA-Forum soll mit einer offenen Gebäudestruktur das Finden von Ideen und Lernen ermöglichen und fördern.“ Reisner unterstreicht, dass es für derartige Veränderungsprozesse vor allem das Bewusstsein im Unternehmen braucht: „Ein `Überzeugt-sein´, dass das Sinn macht.“ Er rät den Teilnehmer/innen: „Schauen Sie, was zur Kultur Ihrer Organisation passt, kopieren Sie nicht andere, sondern entwickeln Sie Konzepte, die zum Unternehmen passen!“

Anders denken auf vielen Ebenen
Die Veränderungsprozesse in der Arbeitswelt und in Organisationen erfordern ein großes Umdenken in den Unternehmen: Weg von der Kontrolle, hin zu Empowerment; weg von der Hierarchie, hin zu Netzwerken; weg vom Optimieren, hin zum Experimentieren.

Eine Nachlese zur Veranstaltung finden Sie unter www.hr-tagung.at. 


Neuer Lehre-Folder JobeMon-GO spricht Jugend in ihrer Sprache an

V.l.: Christian Mayer (Business Upper Austria), Angelika Winzig (Bezirksstellenobfrau WKO Vöcklabruckv), Tanja Spennlingwimmer (Business Upper Austria) und Josef Renner (Bezirksstellenleiter WKO Vöcklabruck) von vorne fotografiert mit Jobemon Folder in
V.l.: Christian Mayer (Business Upper Austria), Angelika Winzig (Bezirksstellenobfrau WKO Vöcklabruckv), Tanja Spennlingwimmer (Business Upper Austria) und Josef Renner (Bezirksstellenleiter WKO Vöcklabruck). Foto: WKO

13.02.2017

Lehrlingsmangel und die Verfügbarkeit von Fachkräften sind für die Unternehmer im Bezirk Vöcklabruck eine der wichtigsten Zukunftssorgen. Darum hat sich die Wirtschaftskammer Vöcklabruck gemeinsam mit Land OÖ, der oö. Wirtschaftsagentur Business-Upper-Austria und dem Regionalmanagement vor rund einem Jahr der Herausforderung gestellt, die demografische Entwicklung im Bezirk genauer unter die Lupe zu nehmen. „Sehr schnell hat sich im Projekt `Kompass Demografie`gezeigt, dass wir vor allem rund um Schule, Ausbildung und Lehre ansetzen müssen“, erklärt WKO-Bezirksobfrau Dr. Angelika Winzig. „Gemeinsam mit Vertretern unserer Betriebe und regionalen Partnern haben wir Ideen entwickelt – ein Produkt daraus ist der vorliegende Folder JobeMon-GO.“

In diesem als Handy gestalteten Folder werden von JobeMons die zehn wichtigsten Argumente, die für eine Lehre sprechen, aufgezeigt – und zwar so, dass sie bei den Jugendlichen auch tatsächlich ankommen. Vom eigenen Geld verdienen über unabhängig sein bis zur Möglichkeit, später selbst Unternehmer zu werden, sind hier kurz und anschaulich die Möglichkeiten einer Lehre aufgezeigt.

Für Tanja Spennlingwimmer, Leiterin Investoren- und Standortmanagement bei Business Upper Austria, sind die Herausforderungen klar: „Qualifizierte Fachkräfte sind der Motor der Wirtschaft. Die demografische Entwicklung darf nicht zur Wirtschaftsbremse werden. Daher sind wir gerne bei der Initiative dabei, die mit den Unternehmerinnen und Unternehmern gemeinsam mit den Schulen die Jugendlichen direkt erreicht.“ Das Projekt Kompass Demografie ist Teil der regionalen Fachkräfteinitiative des Landes OÖ, die Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl 2015 ins Leben gerufen hat.

So wurde bereits im vergangenen Jahr gemeinsam mit den Direktorinnen und den Direktoren der Höheren Schulen das Thema in einem Workshop intensiv diskutiert. „Die Bereitschaft der höheren Schulen im Bezirk, dieses Thema ernst zu nehmen und die Lehre auch als Alternative zur weiterführenden Schule zu sehen, ist dabei bekräftigt worden. Wir ziehen an einem Strang“, sagt WKO-Bezirksstellenleiter Josef Renner. In einem nächsten Schritt wird mit den VertreterInnen der Neuen Mittelschulen in einem Workshop das Thema Lehre und Bildung aus Sicht des Bezirks diskutiert und gemeinsam neue Wege gesucht. Als wichtiges Produkt dafür wird der JobeMon-Folder mit Plakaten nun an alle Schulen des Bezirks verschickt.


87.714 Personen profitieren von Unterstützungsmaßnahmen

Bild: Land OÖ_Linschinger

06.02.2017

262 Mio. Euro für Kampf gegen Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel –  um 10 Mio. Euro höheres Budget als beim Pakt im Vorjahr

Auch für heuer wurde wieder ein umfassendes Maßnahmenpaket für den Kampf gegen Arbeitslosigkeit und den Fachkräftemangel geschnürt: Der „Pakt für Arbeit und Qualifizierung“ 2017 wurde heute von Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Bildungs-Landesrat LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer, Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer, Integrations-Landesrat Rudi Anschober, AMS-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer, der Leiterin der Landesstelle OÖ des Sozialministeriumservice, Dr. Christa Aistleitner, sowie Vertretern der oö. Sozialpartner und des oö. Landesschulrates unterzeichnet. Der Pakt umfasst heuer ein Budgetvolumen von 262 Millionen Euro.

Die gesamte Presseunterlagen finden Sie hier zum Download.


Pocket Guide - Starthilfe für internationale Fachkräfte

Foto Pocket Guide
Pocket Guide - Your helping Hand
Fünf Männer nebeneinander stehend, von vorne fotografiert mit dem Buch "Pocket Guide" in der Hand
V.l.: Jochen Berrens (Director Public Affairs and Innovation Headquarters Linz, Borealis), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Direktor Dr. Walter Bremberger (Wirtschaftskammer OÖ), Mag. Bernhard Baier (Vizebürgermeister der Stadt Linz) und DI (FH) Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria) mit dem Pocket Guide für internationale Fachkräfte in OÖ. Foto: Land OÖ / Denise Stinglmayr

17.01.2017

Pocket Guide – Ratgeber erleichtert internationalen Fachkräften das Einleben in OÖ!

Der neue Pocket Guide mit dem Titel „Your helping hand“ – ein englischsprachiger Ratgeber in Buchform – ist ein wesentliches Informationstool des Welcome2Upper Austria Service Centers.
Das übersichtliche Taschenbuch dient neben der Website (www.come2upperaustria.com) als erste Orientierungshilfe zum Ankommen und Einleben in Oberösterreich und wird gerne in der Onboarding-Phase als Willkommensgeschenk von den oö. Unternehmen an deren internationale Mitarbeiter/innen überreicht.

Das Welcome2UpperAustria Service Center im Netzwerk Humanressourcen der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria unterstützt internationale Fach- und Führungskräfte sowohl bei der beruflichen als auch der privaten Integration in OÖ und soll dadurch die Personal- abteilungen der Unternehmen entlasten. Welcome2Upper Austria fungiert für sie hinsichtlich des Einlebens als Drehscheibe zu allen relevanten Behörden und Institutionen, wie Sozialversicherungsträger, Magistrat oder Kinderbetreuungseinrichtungen.

Maßgeschneiderte Informationen entlasten HR-Verantwortliche als auch Internationals. Zahlreiche Veranstaltungen zu Themen wie Steuer-, Sozialversicherungs- oder Arbeitsrecht etc. geben Einblick in unser Rechts- system. Verschiedene Social Events zum Kennenlernen von Land, Kultur und Leute erleichtern den Internationals zudem die soziale Integration.  

Die mehr als 180 Seiten umfassende Neuauflage des Pocket Guides ist ab sofort zu einem Nettopreis von EUR 20,00 pro Stück erhältlich.  

Der englischsprachige Ratgeber beinhaltet folgende Themenbereiche:

• Aufenthalt und Wohnen

• Gesundheit und Versicherung

• Finanzen und Steuern

• Berufsleben

• Anerkennung von Qualifikationen

• Bildungssystem

• Mobilität

• Sprache

• Familie und Kinderbetreuung

• Kultur und Freizeit

• Übersicht wichtiger Institutionen und Ansprechpartner 

 

Unser Angebot für Sie:
10 % Rabatt ab einer Bestellmenge von 10 Stk.
20 % Rabatt ab einer Bestellmenge von 50 Stk.


Ihr Kontakt im Netzwerk HR

Sonja Scheinmayr
+43 (0) 732 / 79810 - 5198 
e-Mail | facebook.com/come2upperaustria

Mehr Informationen finden Sie hier! 

Ermöglicht wurde die Neuauflage des Pocket Guides durch die Unterstützung folgender Kooperationspartner:


Erfolgreiche Förderung für Ein-Personen-Unternehmen geht in die Verlängerung

Logo Initiative 1plus1 - "+1" in Sprechblase

10.01.2017

Mehr als 42.000 Unternehmen in Oberösterreich – und damit die Mehrheit – haben keine Mitarbeiter/innen. Aber Umfragen zeigen, dass rund ein Drittel dieser Ein-Personen-Unternehmen (EPU) mittelfristig Mitarbeiter/innen aufnehmen will. 2015 wurde daher die Initiative „1plus1“ im Rahmen der Wachstumsstrategie des Landes OÖ gestartet, um EPU bei der Aufnahme der ersten Mitarbeiterin/des ersten Mitarbeiters zu unterstützen. „Wir haben so bereits knapp 100 EPU motivieren können, Mitarbeiter aufzunehmen. Daher wird die Initiative auch 2017 weiterlaufen“, kündigt Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl an.

Den ersten Beschäftigten aufzunehmen ist für viele EPU ein großer Schritt, der mit großem Risiko verbunden ist. Diese Hemmschwelle wird mit der Initiative „1plus1“ durch intensive Beratung und finanzielle Unterstützung reduziert. Erwünschte Nebenwirkung: Da die Förderung nur dann möglich ist, wenn die/der aufgenommene Mitarbeiter/in zuvor arbeitslos gemeldet war, gibt es für diese Personen die Chance auf einen raschen Wiedereinstieg in die Beschäftigung.

Die Initiative „1plus1“ besteht aus einer finanziellen Förderung für EPU durch das Wirtschaftsressort des Landes OÖ sowie einer Informationsoffensive, Bewusstseinsbildung und umfangreiche Beratungsangebote, koordiniert durch die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Die Wirtschaftskammer OÖ ist dabei zentraler Kooperationspartner. Weitere Projektpartner sind das Arbeitsmarktservice und die OÖ Gebietskrankenkasse.


Zukunftsforum Arbeitsmarkt: Migration und Fachkräftesicherung im Realitäts-Check

V.l.: Topmodel und Buchautorin Zohre Esmaeli, Bettina Rimpfl (HR-Managerin BRP Rotax), Bruno Klampferer (Leiter Ausbildungszentrum Greiner Packaging), Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl und AMS-OÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer auf der Bühne
V.l.: Topmodel und Buchautorin Zohre Esmaeli, Bettina Rimpfl (HR-Managerin BRP Rotax), Bruno Klampferer (Leiter Ausbildungszentrum Greiner Packaging), Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl und AMS-OÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer. Foto: Elisabeth Bernhofer

13.12.2016

Rund 37.000 Fachkräfte werden im Jahr 2020 in Oberösterreich fehlen. Was also tun, um diese Angebotslücke am Arbeitsmarkt zu schließen? Die oö. Arbeitsmarktstrategie „Arbeitsplatz OÖ 2020“ konzentriert sich dazu auf die Zielgruppen Jugendliche, ältere Arbeitnehmer/innen, Frauen, Menschen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen und Migranten/innen. Um letztere Gruppe drehte sich das diesjährige „Zukunftsforum Arbeitsmarkt“ der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria am, 7. Dezember 2016 im WIFI Linz.

Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl stellte für den Standort OÖ fest: „Qualifizierte Fachkräfte sind ein kritischer Erfolgsfaktor für uns. Bei der Frage der Zuwanderung geht es daher nicht um das ‚ob‘, sondern um das ‚wie‘. Wir müssen die Vielfalt und deren Potenziale nutzen.“

Wie das funktionieren kann und was beide Gruppen – Zuwanderer und Einheimische – dazu beitragen müssen, berichtete eindrucksvoll das afghanisch-stämmige Topmodel Zohre Esmaeli, Anti-Diskriminierungs-Botschafterin der deutschen Bundesregierung. Sie schilderte ihre sechsmonatige Flucht vor dem Taliban-Regime in Afghanistan. Dabei führte sie den mehr als 100 Besucher/innen vor Augen, was es für einen Flüchtling bedeutet, seine Wertvorstellungen in der alten Heimat zurücklassen zu müssen, weil sie in der neuen nicht mehr passen. Ihre Aussage daher: Integration kann gelingen, wenn den Migranten/innen die Kultur ihrer neuen Heimat nähergebracht wird.

Auch wenn Integration keine Einbahnstraße ist – der erste Schritt muss dabei von den Einwanderern kommen“, so Esmaeli.

Einig waren sich die Teilnehmer/innen der Podiumsdiskussion – neben Wirtschafts-Landesrat Strugl und Zohre Esmaeli diskutierten der neue AMS-OÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer, Bruno Klampferer (Greiner Packaging GmbH, Leiter Ausbildungszentrum) und HR-Managerin Bettina Rimpfl (BRP-Rotax) – , dass Integration vor allem am Arbeitsplatz passiert. Bei BRP Rotax, wo Mitarbeiter/innen aus 25 Nationen tätig sind, gibt es dafür beispielsweise ein „Buddy-System“ mit Paten aus dem Kreis der bestehenden Mitarbeiter/innen für Neulinge und interkulturelle Trainings. Bei Greiner, wo Anfang Dezember drei Asylwerber eine Lehrausbildung begonnen haben, gab sich Ausbildungsleiter Bruno Klampferer optimistisch – trotz mancher Sprachbarrieren.

AMS-Geschäftsführer Gerhard Straßer erklärte, dass es gerade für Sprachkurse ein breites Angebot in OÖ gebe. Ziel des AMS sei es, Asylwerber zumindest bis zum Lehrabschluss zu qualifizieren. Aktuell machen fast 150 jugendliche Asylwerber/innen eine Lehrausbildung. „Sie lernen in Mangelberufen, zB in der Gastronomie, und sind hier auch keine Konkurrenz zu heimischen Jugendlichen“, so Straßer. Er brachte ein, dass Integration in kleineren Gemeinden besser funktioniert. Auch der Druck am Arbeitsmarkt sei abseits des Zentralraums geringer.

Wirtschafts-Landesrat Strugl verwies darauf, dass ein international vernetzter Standort wie OÖ Spitzenforschern/innen ebenso wie anderen Fachkräften oder Flüchtlingen optimale Bedingungen für eine gute Integration bieten müsse.

Der LT1-Beitrag zur Veranstaltung:


Neue Impulse für OÖ. Arbeitsmarktpolitik

Foto: Land OÖ, Stinglmayr

06.12.2016

„Im November diesen Jahres konnte erstmals wieder eine leichte Entspannung auf dem Arbeitsmarkt in Oberösterreich festgestellt werden: Die Zahl der Arbeitslosen in unserem Bundesland ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 533 Personen (- 1,3 %) zurück, die Arbeitslosenquote verringerte sich um -0,2 Prozentpunkte. Trotzdem steht die Arbeitsmarktpolitik in Oberösterreich vor großen Herausforderungen“, betont Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Insbesondere gelte es, das Matching zwischen Arbeitssuchenden und offenen Stellen in Oberösterreich zu verbessern, so Landesrat Strugl weiter. Denn trotz einer nach wie vor großen Anzahl von Arbeitslosen in Oberösterreich steige auch die Zahl der offenen Stellen in unserem Bundesland und insbesondere der Fachkräftebedarf von Unternehmen in Oberösterreich werde immer größer.

Nähere Details zu den "neuen" Impulsen für den OÖ Arbeitsmarkt u.a. über das Regionale Job- und Competence Screening, den Pakt für Arbeit und Qualifizierung 2017, der OÖ. Wachstumsstrategie sowie der Regionale Fachkräfteinitiative und deren Teilprojekte finden Sie hier.


Arbeitswelt der Zukunft: Generation 50+ im technologischen Wandel

V.l.: Mag. Andreas Berger (Leiter Human Resources, Rosenbauer International AG), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Mag. (FH) Clemens Zierler, Geschäftsführer des IAA. Foto: Sabine Kneidinger
V.l.: Mag. Andreas Berger (Leiter Human Resources, Rosenbauer International AG), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Mag. (FH) Clemens Zierler, Geschäftsführer des IAA. Foto: Sabine Kneidinger

28.11.2016

Die Jahresveranstaltung des Instituts für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik an der Johannes Kepler Universität Linz (IAA) widmete sich heuer dem Thema „Arbeitswelt der Zukunft: Generation 50+ im technologischen Wandel“. Im Zuge dessen wurden Ergebnisse einer aktuellen Studie präsentiert.

„Aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels können wir es uns nicht leisten, auf das Potenzial der Generation 50+ zu verzichten“; betonte Wirtschafts-Landesrat und IAA Präsident Dr. Michael Strugl bei der Pressekonferenz, die im Rahmen der Jahresveranstaltung stattfand.

Das IAA erarbeitete im Forschungsprojekt „Altersabhängige Arbeitssituationen und -normen“ 33 alterskritische Faktoren in den Bereichen Arbeitsorganisation, Arbeitsumgebung, Arbeitsmittel und -gegenstände, menschliche Faktoren und Arbeits-/Pausenzeiten. Aufbauend auf diesen Faktoren wurden mehr als 5.000 Normen auf ihre Altersgerechtigkeit hin untersucht. 77% der untersuchten Normen wiesen einen Handlungs- bzw. Verbesserungsbedarf auf, davon 30% sogar einen besonders dringenden Handlungsbedarf. Lediglich 23% der Normen waren altersgerecht.

„Der innovative Wert des Forschungsprojektes liegt jedoch nicht nur in der Feststellung des hohen Verbesserungsbedarfes von Normen und in den konkreten Verbesserungsvorschlägen, sondern auch in der Entwicklung eines systematischen Analyserahmens für künftige Projekte im Bereich der betrieblichen Demographiepolitik und –beratung“,  erklärt Mag. (FH) Clemens Zierler, Geschäftsführer des IAA.

Nähere Details finden Sie in der Presseunterlage.


Dem Fachkräftemangel mit Ideen und Engagement begegnen

25.11.2016

Der Wirtschaftsstandort Oberösterreich leidet unter einem immer drängenderen Fachkräftemangel. Mehr als 14.000 Jugendliche im Alter von 15 Jahren stehen Jahr vor Jahr vor der wichtigen Entscheidung, welche berufliche Laufbahn sie anstreben. Neben verschiedenen Schulwegen steht auch die Lehrausbildung in über 200 Berufen zur Wahl. „Diese ist für die Jugendlichen aber leider nicht immer die erste Wahl“, beklagt LAbg. Doris Hummer den Umstand, dass die duale Ausbildung zwar weltweit geachtet wird, bei den Jugendlichen und deren Eltern allerdings nicht das ihr zukommende Image hat. „Dazu kommen die geburtenschwachen Jahrgänge, der Konkurrenzkampf der Betriebe untereinander um die besten Köpfe und für die Regionen außerhalb des Zentralraums auch die Sogwirkung der großen Städte und die vermeintlich attraktiveren Großunternehmen.“ Dieser Trend zeigt sich in allen Regionen.

Strategie Arbeitsplatz OÖ 2020 In der oö. Arbeitsmarktstrategie Strategie Arbeitsplatz OÖ 2020, die von der Wirtschaftsagentur des Landes OÖ Business Upper Austria koordiniert wird, hat die Sicherung des regionalen und branchenbezogenen Fachkräftebedarfs einen hohen Stellenwert. Heuer wurden zahlreiche innovative Projekte gestartet, die unter dem Dach „Regionale Fachkräfteinitiative“ des Wirtschaftsressorts des Landes OÖ gemeinsam zur Sicherung des Fachkräftebedarfs beitragen. Die Themen Regionalisierung und Digitalisierung spielen in der Berufsinformation eine zunehmend wichtige Rolle. Mittels innovativer Tools werden neue Wege gesucht, um Jugendliche auf regionale Job- bzw. Lehrstellenangebote aufmerksam zu machen. „Kompass Demografie“ Die regionalen Initiativen werden im Rahmen des Projektes „Kompass Demografie“ umgesetzt. Dieses Projekt wurde von der Wirtschaftskammer Oberösterreich gemeinsam mit der Business Upper Austria und der Regionalmanagement GmbH initiiert und wird über die regionale Fachkräfteinitiative des Wirtschaftsressorts des Landes Oberösterreich gefördert. Kompass Demografie hat zum Ziel, gemeinsam mit Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Meinungsbildern in den Regionen Lösungsansätze und Maßnahmen zu erarbeiten, um den demografischen Fakten und dem Fachkräftemangel zu begegnen. Parallel wird das Projekt auch im Bezirk Vöcklabruck umgesetzt.

 

Detailinfos finden Sie gerne hier.


Lehrlingsparlament in Freistadt erarbeitet Zukunftsanliegen und wählt Präsidium

In der Mitte mit dem Logo „ALF“ in der Hand Jasmin Rammer (Präsidentin Lehrlingsparlament Freistadt) und Fabian Glasner (Vizepräsident Lehrlingsparlament Freistadt) mit allen teilnehmenden Lehrlingen und den Organisatoren. Foto: WKO Freistadt
In der Mitte mit dem Logo „ALF“ Jasmin Rammer (Präsidentin Lehrlingsparlament Freistadt) und Fabian Glasner (Vizepräsident Lehrlingsparlament Freistadt) mit allen teilnehmenden Lehrlingen und den Organisatoren. Foto: WKO Freistadt

31.10.2016

Das erste Lehrlingsparlament der „Arbeits- und Lebensregion Freistadt“ („ALF“) am 6. und 7. Oktober im Salzhof Freistadt war geprägt von intensiven inhaltlichen Diskussionen unter den 40 teilnehmenden Lehrlingen sowie der Wahl eines Präsidiums, das die Anliegen weiter voran bringen wird.

Es war als österreichweites Pilotprojekt vorgesehen — und mit jeder Menge Fragezeichen versehen: Werden die Lehrbetriebe ihre Lehrlinge entsenden und die Lehrlinge auch kommen? Wie werden sie sich einbringen? Sehen sie Chancen, ihr Umfeld mitzugestalten?

Die WKO Freistadt sowie die LEADER-Regionen Mühlviertler Alm und Mühlviertler Kernland als Organisatoren waren dann aber regelrecht überwältigt von dem, was sich am 6. und 7. Oktober im Salzhof Freistadt abgespielt hat. „Gleich 40 Lehrlinge aus 22 Gemeinden und 17 unterschiedlichen Lehrberufen haben ihre Sorgen und Wünsche, Ideen und Vorschläge zusammengetragen, ihre wichtigsten Themen ausdiskutiert und gemeinsam neue Ideen entwickelt“, freut sich Gabriele Lackner-Strauss, Obfrau der WKO Freistadt.

Das Pilotprojekt Lehrlingsparlament Freistadt ist ein wesentlicher Baustein im Gesamtprojekt „ALF — Arbeits- und Lebensregion Freistadt“. Dieses zielt darauf ab, den Bezirk Freistadt noch stärker als attraktive Region für Lehrlinge und Fachkräfte zu profilieren.

In moderierten Workshops und einer Debatte im Plenum haben sich die Lehrlinge engagiert eingebracht und ihr Umfeld beleuchtet, vor allem im Hinblick auf ihre Rahmenbedingungen im Arbeitsumfeld. Dietmar Wolfsegger, Leiter der WKO Freistadt: „Es war deutlich ein gemeinsamer Stolz der Lehrlinge zu spüren. Auch deren Wille, sich einzubringen und die Region und ihre Zukunft mitzugestalten, war nicht zu übersehen. Dieses Engagement, diese Disziplin haben mich fasziniert. Wir alle können enorm stolz sein auf diesen Zukunftspfeiler unserer Region.“

Die teilnehmenden Lehrlinge haben mehr als 20 Themen und Anliegen diskutiert und sich dann zunächst auf folgende Hauptthemen geeinigt: Betriebsübergreifende Vernetzung, Lehrlingskarte, Lehrlingsparlament jährlich, Lehre mit Matura unterstützen, Mobilitäts-App für Lehrlinge.

Das Lehrlingsparlament hat schließlich auch ein eigenes Präsidium gewählt. Das zehnköpfige Team wird die Themen und Vorschläge nun den Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Politik und Region präsentieren. Auch bei der Veranstaltung „14 — was nun? Entdecke deine Möglichkeiten“ am 16. November in der Messehalle Freistadt werden die Lehrlingssprecher alle interessierten Schüler, Eltern, Lehrer und Besucher informieren. Für die weitere Diskussion werden auch die neuen Medien intensiv genützt.

Das Lehrlingsparlament wird von der Wirtschaftskammer Freistadt in Zusammenarbeit mit den LEADER-Regionen Mühlviertler Kernland und Mühlviertler Alm durchgeführt und vom Wirtschaftsressort des Landes Oberösterreich, von Business Upper Austria und der Euregio bayerischer wald — böhmerwald unterstützt.


Zukunftsforum Arbeitsmarkt 2016

27.10.2016

Am 07.12.2016 findet das Zukunftsforum Arbeitsmarkt 2016 mit dem Schwerpunktthema "Migration und Fachkräftesicherung im Brennpunkt" um 18.00 Uhr im WIFI OÖ - Panoramasaal statt.

Migration ist für das volkswirtschaftliche Wachstum unerlässlich. So würde die österreichische Bevölkerung ohne Zuzug bis 2075 auf 6,2 Mio. Menschen schrumpfen, was für die Produktivität Österreichs und den Wohlfahrtsstaat nachhaltig negative Auswirkungen hätte. Nachgelagert stehen jedoch die Gesellschaft sowie der Arbeitsmarkt vor großen soziokulturellen Herausforderungen. Über diese Herausforderungen wollen wir mit Ihnen beim diesjährigen Arbeitsmarktforum diskutieren. Es erwartet Sie eine außergewöhnliche Keynote: „Culture Crash: So gelingt multikulturelle Zusammenarbeit im Unternehmen“ von Topmodel Zohre Esmaeli. Die Afghanin ist u.a. Anti-Diskriminierungs-Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland.

 

Wir möchten Sie herzlich zum diesjährigen Zukunftsforum ARBEITSMARKT einladen – bitte merken Sie sich den Termin am 7.12.2016, 18.00 Uhr im WIFI OÖ - Panoramasaal bereits heute vor.


IAA Institut für Arbeitsforschung und Arbeitspoltik an der JKU Linz

23.08.2016

Save the Date – Arbeitswelt der Zukunft am 23. November 2016, 08.30 Uhr - 11.30 Uhr, LIMAK Linz

Das Einzige, was wir mit ziemlicher Sicherheit über die Zukunft unserer Arbeitswelten vorhersagen können, ist der demographische Wandel. Unsere Gesellschaft und damit auch die Belegschaften in den Betrieben werden zunehmend älter. In Verbindung mit einer steigenden Technisierung und Digitalisierung unserer Arbeitswelten ergeben sich durch diesen Alterungsprozess neue Herausforderungen aber auch Chancen und Möglichkeiten. Wir widmen unsere diesjährige Veranstaltung „Arbeitswelt der Zukunft – Generation 50+ im technologischen Wandel“ diesem Spannungsfeld und erörtern mit Experten und Praktikern die Möglichkeiten einer proaktiven und zukunftsweisenden Arbeitsgestaltung. Anbei übermitteln wir Dir das Save the Date zu dieser Veranstaltung.

 Weitere Informationen finden Sie hier. 


Fachsymposium „Alter(n)sgerechte Schichtarbeit“

23.08.2016

WAGE-Netzwerk veranstaltet das Fachsymposium „Alter(n)sgerechte Schichtarbeit“ am

3. November 2016 von 13.00 bis 17.00 Uhr

bei Fronius International GmbH in Sattledt.

Anmeldungen für die Veranstaltung sind ab sofort unter info@kost-af.at möglich.

Interessieren Sie sich für eine Betriebsbesichtigung von 10 bis 12 Uhr? Geben Sie uns Ihren Besichtigungswunsch

bei der Anmeldung bekannt.

Über 650.000 Frauen und Männer sichern durch ihren unermüdlichen Einsatz Tag und Nacht eine optimale medizinische Versorgung rund um die Uhr oder eine international wettbewerbsfähige Produktivität durch effiziente Schichtarbeit. Dies sind nur zwei Beispiele zur Sicherung von Arbeitsplätzen, Wohlstand und sozialer Sicherheit am Lebens- und Wirtschaftsstandort Österreich. Vor allem ein wechselnder Lebens- und Arbeitsrhythmus bringt jedoch viele Herausforderungen mit sich. Herausforderungen die im Rahmen des Fachsymposiums „Alter(n)sgerechte Schichtarbeit“ genau analysiert und diskutiert werden. Durch organisatorische und persönliche Maßnahmen können die richtigen Weichen gestellt werden, damit die betroffenen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer „schichtfit“ sind und werden. Expertinnen und Experten aus verschiedensten Fachbereichen werden im Rahmen dieses Fachsymposiums Herausforderungen und Lösungsansätze präsentieren, um Ihnen zielführende Instrumente für eine praxisnahe und innerbetriebliche Umsetzung zur Verfügung zu stellen.

 

Weiter Details finden Sie hier.


21.BGF-Infotag

22.08.2016

Das Österreichische Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung veranstaltet am

29. September 2016 den 21. BGF-Infotag Im Takt der Maschinen – Zukunft Arbeit(sfrei)

Detailinfos sowie Einladung finden Sie gerne hier zum Download.


Fachkräftemonitor zeigt: Im Jahr 2020 fehlen 37.000 Fachkräfte in Oberösterreich

Der Fachkräftemonitor liefert auf Knopfdruck detaillierte Informationen über Fachkräfteangebot- und Nachfrage in den verschiedenen Branchen und Regionen. Quelle: www.fachkraefte-ooe.at
Der Fachkräftemonitor liefert auf Knopfdruck detaillierte Informationen über Fachkräfteangebot- und Nachfrage in den verschiedenen Branchen und Regionen. Quelle: www.fachkraefte-ooe.at

29.07.2016

Die aktuelle Auswertung des Fachkräftemonitors für OÖ zeigt: Der Wirtschaft werden in Oberösterreich im Jahr 2020 rund 37.000 Fachkräfte fehlen. Das sind mehr als doppelt so viele wie derzeit. „Zwar kommt es bis zum Jahr 2019 noch zu einer Steigerung des Fachkräfteangebots, da jedoch die Nachfrage in den kommenden Jahren stärker wachsen wird, vergrößert sich die Fachkräftelücke und geht dann immer weiter auf“, erklärt Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Für das Jahr 2030 wird ein Engpass von 136.000 Fachkräften prognostiziert.

Der Wirtschaftsstandort Oberösterreich benötigt ausreichend und qualifiziertes Fachkräfte, um das Wirtschaftswachstum zu sichern. Das Angebot an qualifizierten Arbeitnehmern nimmt aufgrund des fortschreitenden demografischen Wandels ab. Die Folge ist eine wachsende Fachkräftelücke, die Unternehmen kurz- und mittelfristig vor große Herausforderungen stellen wird. „Darüber hinaus beeinflussen Entwicklungen wie etwa die zunehmende Verlagerung hin zu technischen Berufsfeldern (MINT-Initiativen), den stets steigenden Akademisierungsgrad sowie die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft, die Zusammensetzung des Fachkräftepotenzials“, betont Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl. Der Fachkräftemonitor ist das zentrale Informationstool in OÖ zur Prognose des Fachkräftebedarfs in OÖ. Mit dem jetzt umgesetzten Update sind nun auch Detailauswertungen auf Bezirksebene möglich. „Das erhöht die Transparenz der regionalen Arbeitsmärkte und ermöglicht so eine zielgerichtete Berufsinformation und Berufsorientierung“, sagt Strugl.

Lehrabschluss weiter gefragt, großes Nachfrage-Plus bei Uni-Absolventen

Besonders drastisch sind die Zahlen aus dem Bereich der Lehre: Von 2006 bis 2015 ist die Zahl der Lehrlinge in Oberösterreich um 11,5 Prozent gesunken. Prognostiziert wird, dass im Jahr 2020 alleine 16.000 Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Lehre fehlen werden. Die Branchen mit der größten Nachfrage sind Industrie, Gewerbe & Handwerk sowie die Tätigkeitsfelder Ingenieurwesen, Verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe. Die stärkste Nachfragesteigerung gibt es im Bereich der tertiären Ausbildung – bis 2020 werden 13 Prozent mehr Studienabgänger gesucht als 2015. Jedoch lässt die zunehmende Akademisierung der Bildungslandschaft das Angebot an Akademikern mit dem rapiden Nachfrageanstieg nach Hochqualifizierten Schritt halten. Diese Akademisierungstendenz geht allerdings zu Lasten der klassischen Lehrausbildung. Eine Sonderauswertung für den oberösterreichischen Arbeitsmarkt mit Blick auf 2030 unterstreicht den Handlungsbedarf.

Über den Fachkräftemonitor Oberösterreich - www.fachkraefte-ooe.at

Der Fachkräftemonitor für Oberösterreich ist ein Projekt der oberösterreichischen Wirtschaftsagentur Business Upper Austria, das vom Wirtschaftsressort des Landes OÖ gefördert und mit dem WifOR Institut aus Darmstadt umgesetzt wird. Die Ausarbeitung erfolgt in Abstimmung mit dem Arbeitsmarktservice OÖ. Zusammengearbeitet wird bei dieser Innovation mit der Wirtschaftskammer OÖ, der Arbeiterkammer OÖ und der Industriellenvereinigung OÖ. Die Daten werden von den statistischen Abteilungen des Landes OÖ, des AMS OÖ und der WKOÖ sowie der IVOÖ zur Verfügung gestellt. Fachkräftemonitor Neu:

  • Die bestehende intuitive Benutzeroberfläche wurde in Detailaspekten optimiert, sowie grafisch und technisch auf den neuesten Stand gebracht.
  • Dem geänderten Benutzerverhalten wird durch die optimierte Darstellung für mobilen Endgeräte wie Smartphone oder Tablet Rechnung getragen.
  • Auf Expertenebene stehen die regionale Analyse des Angebots- und Nachfragepotenzials auf Bezirksebene zur Verfügung
  • Eine Sonderauswertung und Szenarienanalyse ermöglicht die Analyse der akademischen und beruflichen Ausbildungsstruktur und der Auswirkungen veränderter Qualifikationsanforderungen.

Quelle: Fachkräftemonitor OÖ – Update 2016 www.fachkraefte-ooe.at Berechnungsstand: 2016 Berechnungskonzept und Durchführung: WifOR GmbH


Polywood: Schüler als Filmemacher

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07.07.2016

Wie stellen sich 15-jährige Schüler die Arbeitswelt vor? Mit dieser Frage als Aufgabenstellung wurden in den vergangenen Monaten in sieben oberösterreichischen Polytechnischen Schulen Filme produziert. Die abgeschlossenen Filmprojekte wurden letzte Woche von den jungen Kreativen im neu eröffneten Megaplex der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Inhalte der Filme reichten von Mobbing über die Angst vor Maschinen als Arbeitskräfte bis zu positiv bewältigten Problemen und zeigen die unterschiedlichen Herangehensweisen von Schülern an das Thema Zukunft der Arbeit auf.

„Mit dem Kreativfilmprojekt „Polywood Studios“, bekommen Schüler der Polys die Möglichkeit, abseits des täglichen Lehrplans ihre kreativen Fähigkeiten und ihre Vorstellungen im Hinblick auf ihre berufliche Zukunft aufzuzeigen“ 
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl

Themen und Titel der Filmprojekte

Das Filmprojekt der PTS Vöcklabruck hat den Titel „ES KANN AUCH GUT AUSGEHEN!“ und handelt davon, dass trotz großer auftretender Probleme, manchmal auch alles gut ausgehen kann.

 

Das Filmprojekt der PTS Steyr hat den Titel „DIE EINEN UND DIE ANDEREN“ und zeigt Interviews zum Thema warum wir so sind wie wir sind.

 

Das Filmprojekt der PTS Gmunden hat den Titel „WO EIN WILLE IST…“ handelt von der konsequenten Verfolgung eines Zieles, obwohl sowohl Teile der Familie als auch des Freundeskreises nicht daran glauben und keine Unterstützung geben.

 

Das Filmprojekt der PTS Grieskirchen hat den Titel „MOBBING FOR EVER“ und handelt davon, wie man mit Mobbing richtig umgeht und wie man Jahre später einem ehemaligen Mobbing-Täter, der um einen Gefallen bittet, gegenüber tritt.

 

Das Filmprojekt der PTS Wels hat den Titel „ZUKUNFT?“ und zeigt Interviews zum Thema wie Jugendliche die Welt und ihre (berufliche) Zukunft sehen.

 

Das Filmprojekt der PTS Enns hat den Titel „DAS VERSPRECHEN?“ und handelt davon, wie man Arbeit zur Erfüllung eines Versprechens suchen und finden kann.

 

Das Filmprojekt der PTS Dornbirn hat den Titel „DER LETZTE ARBEITER“ und handelt von der Angst der Jugend von Maschinen im Arbeitsalltag ersetzt zu werden.

 

 Ziel: Fachkräfte in der Region halten

Um den Unternehmen in Oberösterreich für ihr Wachstum qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung zu stellen, wurde die regionale Fachkräfteinitiative ins Leben gerufen. Umgesetzt wird sie im Zuge der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit des Landes OÖ von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Durch gezielte Schwerpunktinitiativen trägt die Initiative an der Schnittstelle Schule-Beruf zur Deckung des Fachkräftebedarfs und zur regionalen Fachkräftesicherung im Hinblick auf ein verbessertes Matching von Angebot und Nachfrage auf Arbeitsmärkten bei. Denn in vielen Fällen decken sich die von Unternehmen nachgefragten Qualifikationen nicht mit den Qualifikationen der verfügbaren Arbeitskräfte. Insgesamt sind zurzeit 12 Pilot-Projekte im Zuge der regionalen Fachkräfteinitiative in Umsetzung.

Ein zentrales Projekt ist „Polywood Studios“ – ein Kreativfilmprojekt zur Persönlichkeitsstärkung in PTS-Schulen, an dem derzeit sieben Pilotschulen zum Thema „Arbeit und Zukunft“ teilnehmen. Persönlichkeitsstärkung durch die Mitwirkung bzw. angeleitete Gestaltung eines Filmprojektes unterstützt die Schüler in der Persönlichkeitsentwicklung und fördert Talente und erhöht somit die Chancen am Arbeitsmarkt. Die Polytechnische Schule bildet die Brücke zwischen Schule und Wirtschaft - regionale Unternehmen sollen daher gezielt als Partner und Unterstützer gewonnen werden, damit der Austausch so früh wie möglich stattfinden kann


Regionale Fachkräfteinitiative: Lehrlingsparlament Freistadt

Laden mit dem Lehrlingsparlament die jungen Leute ein, die Arbeits- und Lebensregion Freistadt aktiv mitzugestalten: v. r. n. l. Landesrat Michael Strugl, WKO-Obfrau LAbg. Gabriele Lackner-Strauss und Baumeister Wolfgang Gutenthaler.
Laden mit dem Lehrlingsparlament die jungen Leute ein, die Arbeits- und Lebensregion Freistadt aktiv mitzugestalten: v. r. n. l. Landesrat Michael Strugl, WKO-Obfrau LAbg. Gabriele Lackner-Strauss und Baumeister Wolfgang Gutenthaler. Copyright: Lukas Weingartner

01.06.2016

Um den Unternehmen in Oberösterreich für ihr Wachstum qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung zu stellen und den Fachkräftemangel in Griff zu bekommen, wurde die regionale Fachkräfteinitiative ins Leben gerufen. Durch gezielte Schwerpunktinitiativen trägt sie an der Schnittstelle Schule-Beruf zur Deckung des Fachkräftebedarfs und zur regionalen Fachkräftesicherung im Hinblick auf ein verbessertes Matching von Angebot und Nachfrage auf Arbeitsmärkten bei. Denn in vielen Fällen decken sich die von Unternehmen nachgefragten Qualifikationen nicht mit den Qualifikationen der verfügbaren Arbeitskräfte.

Insgesamt sind zurzeit 12 Pilot-Projekte im Zuge der regionalen Fachkräfteinitiative in Umsetzung. Ein zentrales Projekt ist das Lehrlingsparlament Freistadt, das der Abwanderung Jugendlicher durch die aktive Einbindung in Form eines Lehrlingsparlaments entgegenwirkt. Die Lücke bei den Facharbeitern soll teilweise geschlossen werden, indem sie die Lehrlinge in der Region hält. Den jungen Oberösterreichern wird die Möglichkeit gegeben, ihren Lebens- und Arbeitsraum aktiv mitzugestalten und ihre persönlichen und beruflichen Perspektiven deutlicher wahrzunehmen. Durch verschiedene innovative Formate innerhalb des Lehrlingsparlaments (z.B. Workshops mit Lehrlingen, Eltern und Unternehmen, Entwicklung von betriebsübergreifenden Lehrlingsprojekten mit den Lehrlingen, diverse Diskussionsforen, …) sollen die Lehrlinge die Vorteile ihrer Region kennen und schätzen lernen.

 

„Junge Menschen sind das Rückgrat der Wirtschaft, aber Oberösterreich braucht auch Jugendliche, die gewillt sind sich politisch zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen. Das Lehrlingsparlament zeigt, dass die Lehrlinge in der Region Freistadt dazu bereit sind und ihre persönliche und berufliche Zukunft aktiv mitgestalten wollen “
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl

 

Mit der breiten Initiative Arbeits- und Lebensregion Freistadt (kurz ALF) und seiner ersten Maßnahme, dem Lehrlingsparlament, wird ein wichtiger Schritt für eine Lehre in der eigenen Region gesetzt. Am Beginn des Projekts ALF steht die Durchführung des zweitägigen Lehrlingsparlaments mit Involvierung der Lehrlinge und Weiterführung der Diskussion via New Media. Damit wird die Bedeutung der Lehre für die weiterhin wirtschaftlich erfolgreiche Entwicklung der Region gewürdigt. Das Lehrlingsparlament ist der Startschuss für ein Bündel an Projekten zur Sicherung der Fachkräfte in der Region: Die Ideen und Anliegen die sich beim Lehrlingsparlament herauskristallisieren werden gesammelt und gewichtet. Daraus entsteht ein Positionspapier der Lehrlinge, das mit Entscheidern und Verantwortungsträgern diskutiert und der Öffentlichkeit z. B. im Rahmen der Lehrlingsmesse im November präsentiert wird.


Arbeitslosigkeit steigt weiter – aber OÖ hat erstmals wieder niedrigste Quote im Bundesländer-Vergleich

02.05.2016

LH Pühringer/LR Strugl: „Kampf um jeden Arbeitsplatz - mit Qualifizierung, Standortpolitik und Unterstützung für Betriebe“

Mit 5,7 % im April hat Oberösterreich heuer erstmals wieder die niedrigste Arbeitslosenrate aller Bundesländer erreicht – deutlich vor Vorarlberg und Salzburg mit je 6,6 %. Bundesweit beträgt die Arbeitslosenrate 9,1 %. Trotzdem bedeuten 38.692 vorgemerkte Arbeitslose in Oberösterreich Ende April einen neuerlichen Anstieg um 713 Betroffenen (+ 1,9 %) gegenüber dem Vorjahresmonat. Österreichweit gibt es einen Anstieg von 1.889 Arbeitslosen (+ 0,5 %). Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl stellen dazu fest, dass der Kampf um jeden Arbeitsplatz weiterhin eines der wichtigsten Ziele der Landespolitik in Oberösterreich bleibe: „Dabei setze das Wirtschaftsressort des Landes Oberösterreich insbesondere auf Standortpolitik zur Schaffung eines investitionsfreundlichen Klimas, auf aktive Arbeitsmarktpolitik mit Schwerpunkt Qualifizierung sowie auf gezielte Unterstützungsmaßnahmen für Betriebe, wie beispielsweise die Initiative ‚1 + 1‘, durch die es Ein-Personen-Unternehmen erleichtert werden soll, eine/n ersten Mitarbeiter/in einzustellen“, erläutert Wirtschafts-Landesrat Strugl.

Die gesamte Presseunterlage finden Sie hier zum Download.


Welche Qualifikationen sind künftig erforderlich? - neues Projekt des Instituts für Arbeitsforschung

28.04.2016

Die Generalversammlung des Instituts für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik an der Johannes Kepler Universität Linz (IAA) hat einen neuen Vereinsvorstand für die Funktionsperiode von drei Jahren bestellt. Neuer Präsident des Vereins wurde Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Er folgt damit Landtagspräsident KommR Viktor Sigl nach und wird im Trägerverein des Forschungsinstituts das Land Oberösterreich als neues Vereinsmitglied vertreten. Weiterhin im Vorstand bleiben Präsident Dr. Rudolf Trauner (Wirtschaftskammer Oberösterreich), DI Gerhard Klein (MAN), Dr. Joachim Haindl-Grutsch (Industriellenvereinigung Oberösterreich) und Birgit Gerstorfer (Arbeitsmarktservice Oberösterreich).

Entsprechend seinem Auftrag aus dem Strategischen Programm „Arbeitsplatz Oberösterreich 2020“ beschäftigt sich das Institut für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik mit der Arbeitswelt der Zukunft und hier insbesondere mit den Auswirkungen des technologischen und demographischen Wandels auf die Arbeitswelten. Neben Gestaltungsmöglichkeiten durch die Politik will das Institut dabei auch Herangehensweisen für Betriebe aufzeigen, um so einen Beitrag zur aktiven Gestaltung einer innovativen Arbeitspolitik in Oberösterreich zu leisten. In seinem aktuellen Forschungsprojekt „Technologischer Wandel in produzierenden Betrieben“ untersucht das IAA die strategischen, organisationalen und personalbezogenen Konsequenzen in produzierenden Unternehmen unterschiedlichster Branchen in Oberösterreich. Im Mittelpunkt des Projektes steht die Frage, welche Qualifikationen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hinblick auf den technologischen Wandel künftig benötigen werden und wie diese entsprechend vermittelt werden können. Aufbauend auf den Erkenntnissen aus der Wissenschaft und der Analyse anhand von Fallstudien in unterschiedlichen Unternehmen in Oberösterreich, die sich im technologischen Wandel befinden, soll ein Handbuch mit Gestaltungs- und Handlungsvorschlägen erarbeitet werden. Diese Gestaltungs- und Handlungsvorschläge sollen sich dann wiederum sowohl an politische Akteure und Sozialpartner als auch an Unternehmen richten.


OÖ. Gipfel zu wachsender Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel

v.l.: Peter Huber, WIFO-Institut, AMS-OÖ-Landesgeschäftsführerin Birgit Gerstorfer, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Univ.-Prof. Dr. Michael Wagner-Pinter, Synthesis Forschung.  Foto: Land OÖ/Grilnberger
v.l.: Peter Huber, WIFO-Institut, AMS-OÖ-Landesgeschäftsführerin Birgit Gerstorfer, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Univ.-Prof. Dr. Michael Wagner-Pinter, Synthesis Forschung; Foto: Land OÖ/Grilnberger

13.04.2016

Angesichts der großen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt in Oberösterreich hat Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl zu einem „OÖ. Arbeitsmarktgipfel“ eingeladen. Vertreter folgender Institutionen waren anwesend: Arbeitsmarktservice OÖ, Sozialministerium-Service OÖ, Wirtschaftskammer OÖ, Arbeiterkammer OÖ, ÖGB OÖ und die Industriellenvereinigung OÖ.

Die gegensätzliche Tendenz am Arbeitsmarkt, steigende Arbeitslosenzahlen bei zugleich wachsendem Fachkräftemangel, war der Anlass für das Zusammentreffen. Peter Huber vom Wifo-Institut, der gemeinsam mit Michael Wagner-Pinter von Synthesis Forschung eine aktuelle Einschätzung der Situation für Oberösterreich abgab, sprach noch ein weiteres Problem an. So resultiere der Beschäftigungszuwachs in Oberösterreich zwischen 2008 und 2015 nur auf der Zunahme von Teilzeitjobs, rund 14.800 Vollzeitstellen hingegen verschwanden.

Schwerpunkt des Gipfels war die Frage, wie die Kräfte aller Beteiligten noch besser gebündelt, wie offene Stellen rascher besetzt werden können, wie die Qualifizierung noch besser erfolgen kann und wie Flüchtlinge besser in den oö. Arbeitsmarkt integriert werden können.

 

Regionales Job- und Competence Screening:
Der Fachkräftebedarf ist regional und branchenspezifisch unterschiedlich ausgeprägt. Diese unterschiedlichen Bedarfslagen erfordern regionale Information und Lösungen. Die Basisdaten sind mit dem Instrument Fachkräftemonitor OÖ vorhanden. Im Rahmen des Projektes „Regionale Fachkräfteinitiative“ der OÖ. Wachstumsinitiative des Wirtschaftsressorts des Landes OÖ hat Business Upper Austria die Bietergemeinschaft KMU-Forschung Austria und IBW mit der Durchführung der Studie „Regionales Job- und Competence-Screening“ beauftragt. Ziel dieser Studie ist die Analyse der regionalen Arbeitsmärkte in OÖ hinsichtlich der gegenwärtigen/zukünftigen Arbeitskräftenachfrage und des Arbeitskräfteangebots.

 

ESF-Call für innovative Arbeitsmarktprojekte:
Das Wirtschaftsressort des Landes OÖ wird im Mai 2016 im Rahmen eines ESF-Calls einladen, innovative Projektideen für armuts- und ausgrenzungsgefährdete Personengruppen am Arbeitsmarkt einzureichen. Das Gesamtprojektvolumen wird 800.000 Euro betragen, eine Kofinanzierung mit ESF-Mitteln ist vorgesehen.Nähere Details dazu folgen.


Neue Website zur Initiative 1plus1 online

Header Bild der Initiative 1plus1 mit Frau an Schreibtisch und Computer

01.04.2016

Im Auftrag des Landes OÖ wird von Business Upper Austria im Zuge der Wachstumsoffensive für Standort und Arbeit das Projekt „Initiative 1plus1“ umgesetzt.

 

Ziel des Projektes ist die Motivation und Unterstützung von Ein-Personen-Unternehmen (in Folge EPU) der gewerblichen Wirtschaft zur Einstellung des ersten Mitarbeiters/der ersten Mitarbeiterin.

Die Initiative 1plus1 besteht aus einer finanziellen Förderung für EPU durch das Wirtschaftsressort des Landes OÖ sowie einer Informationsoffensive, Bewusstseinsbildung und umfangreichen Beratungsangeboten, koordiniert durch die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Die Wirtschaftskammer OÖ ist dabei zentraler Kooperationspartner.  

 

Hier gehts zur neuen Website.


Herausforderungen und Perspektiven für die oberösterreichische Arbeitswelt durch Industrie 4.0

v.l.: LT-Präs. Viktor Sigl, Präsident des Instituts für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik (IAA), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Mag.(FH) Clemens Zierler, Geschäftsführer des IAA. Foto: Land OÖ/Grilnberger
v.l.: LT-Präs. Viktor Sigl, Präsident des Instituts für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik (IAA), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Mag.(FH) Clemens Zierler, Geschäftsführer des IAA. Foto: Land OÖ/Grilnberger

29.03.2016

Die Digitalisierung zählt zu den Themen, die Experten und Politik derzeit am stärksten bewegen. Manche Studien kommen zu dem Ergebnis, dass immerhin 47 % der untersuchten Berufe durch Technik ersetzt werden könnten. Ob die Ersetzbarkeit von Tätigkeiten durch neue Technologien tatsächlich so ausgeprägt ist wird von anderen Experten allerdings vorsichtiger beurteilt. Doch es ist ein Gebot der Stunde, sich intensiv mit Fragen des technologischen Wandels auseinanderzusetzen.

Das Land Oberösterreich geht an diese Fragen proaktiv heran: So wurde bereits eine oberösterreichische Plattform Industrie 4.0 gegründet, von der auch schon eine Reihe von konkreten Projekten initiiert wurden bzw. geplant werden, beispielsweise:

• Im Rahmen des Innovationsassistent/innen-Programms wurden Mittel für die Förderung von „Industrie 4.0-AssistentInnen“ zur Verfügung gestellt. In der Förderperiode 2015 wurden 17 Innovationsassistent/innen gefördert, davon vier mit einem Industrie 4.0-Schwerpunkt. Für 2016 gab es schon jetzt vier Einreichungen mit Industrie 4.0-Schwerpunkt. Bei diesem Programm werden KMU gefördert, die Ihren Personalstand mit Jungakademiker/innen vergrößern, die ein konkretes Innovationsprojekt im Unternehmen umsetzen.

• Entwicklung eines Reifegrad-Modells für Industrie 4.0 mit entsprechendem Schulungs-/Trainingskonzept für eine flächendeckende Anwendung. Ziel ist es, den Unternehmen zielgerichtete Maßnahmenvorschläge an die Hand zu geben, wie diese anschlussfähig an das Thema Industrie 4.0 werden können.

 

Ergänzend zur Vernetzung von Praktikern sowie der Unterstützung von Betrieben gibt es jedoch bislang kaum empirische Befunde zum Wandel der Arbeitswelt im Kontext von Industrie 4.0 in Oberösterreich. Verwertbare wissenschaftliche Grundlagen über die Auswirkungen neuer Technologien auf Arbeitswelten sind aber eine wichtige Voraussetzung, um gegebenenfalls auch Rahmenbedingungen neu gestalten zu können.

 

Vor dem Hintergrund der Bedeutung der Industrie für die oberösterreichische Wirtschaft und den sich immer mehr verschärfenden Standortwettbewerb hat das vom Wirtschaftsresort des Landes OÖ geförderte Institut für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik (IAA) an der Johannes Kepler Universität Linz ein Forschungsprojekt durchgeführt: „Bestandsaufnahme Arbeitspolitik in Oberösterreich – Herausforderungen und Perspektiven der Arbeitswelt im Kontext von Industrie 4.0 und veränderten Marktanforderungen“. Die Ergebnisse geben einen Einblick in den aktuellen Stand der Bereiche Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung, aber auch Technisierung und Digitalisierung (Stichwort: Industrie 4.0) in der produzierenden Industrie. Das Forschungsprojekt zeigt auch Trends sowie mögliche Gestaltungs- und Problemfelder auf. Mit diesem Forschungsprojekt leistet das IAA einen wichtigen Beitrag dazu, die tatsächlichen Herausforderungen der produzierenden Betriebe im Zuge der Digitalisierung ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

 

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes finden Sie im Forschungsbericht.

 

Die gesamte Presseunterlage finden Sie hier zum Download.


Der Arbeitsmarkt in Oberösterreich: Aktueller Befund und Initiativen

v.l.n.r Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl, Birgit Gerstorfer

07.03.2016

Oberösterreich setzt weiterhin auf aktive

Arbeitsmarktpolitik

Angesichts der weiterhin schwierigen Situation auf dem Arbeitsmarkt in Oberösterreich hat die aktive Arbeitsmarktpolitik weiterhin oberste Priorität für die oö. Landespolitik: „Auch für heuer wurde mit dem ‚Pakt für Arbeit und Qualifizierung 2016‘ wieder ein umfassendes Maßnahmenpaket für den Kampf gegen Arbeitslosigkeit und den Fachkräftemangel geschnürt. Von den Pakt- Partnern AMS OÖ, Land OÖ und Sozialministerium-Service OÖ werden dafür 251,8 Millionen Euro aufgewendet. Seitens des Landes OÖ wurde das Budget für den Pakt für Arbeit und Qualifizierung für das heurige Jahr um 2,7 Millionen Euro erhöht“, betont Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl.

 

Hier finden Sie die Pressemeldung von Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl zum Download.


Ein adaptierter Eisenbahnwagon wird in Zukunft Schülern Technik und Naturwissenschaften näher bringen

Gruppenfoto von Jugendlichen, die bei Technik am Zug mitgemacht haben
Gruppenfoto von Teilnehmern an "Technik am Zug"

08.02.2016

Das vom Mechatronik-Cluster initiierte Projekt „Technik am Zug“ ermöglicht SchülerInnen die aktive Auseinandersetzung mit Technik und Naturwissenschaften: Ein adaptierter ÖBB-Waggon lädt dafür ab Mai 2016 in der Nähe der voestalpine Stahlwelt zum Experimentieren ein. Unter dem Motto „Von Schülern für Schüler“ werden junge Menschen hier zu Guides für wissensdurstige 8- bis 14-Jährige.

In anderthalbjähriger Vorarbeit entwerfen die Schüler zudem die Versuchs-Stationen, während Lehrlinge in Werkstätten von ÖBB und voestalpine die Gestaltung des „Technik am Zug“-Waggons umsetzen. Der Initiator des Projekts, der Mechatronik-Cluster der Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH, übernimmt federführend für das Team aus oberösterreichischen Schulen, voestalpine Steel Division, Festo und ÖBB die Koordination. „Technik am Zug“ wird von der Linzer Kepler-Universität wissenschaftlich begleitet und von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft sowie dem Land OÖ unterstützt.

 

Details finden Sie unter www.technikamzug.at

Links


Land Oberösterreich startet Bildungsmonitoring

Schwierige mathematische Formeln auf einer Schultafel, Foto: BilderBox

03.02.2016

Bildungsmonitoring ist die laufende quantitative Abbildung, Analyse und Prognose einer Bildungslandschaft. „Das Ziel muss sein, dass sich die Qualifikationsanforderungen der Wirtschaft an künftig benötigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit den Bildungsabschlüssen der Jugendlichen bestmöglich decken“, betont LH-Stv. Mag. Stelzer.

Hier können Sie gerne die Presseinformation von Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer downloaden.


Internationale Fachkräfte für OÖ gewinnen

viele Personen auf einem Foto, die den Daumen hochstrecken
Foto: Fotoalia (C) olly
v.l.: WKOÖ-Vizepräsident DI Dr. Clemens Malina-Altzinger, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Nadja Rinder, delfortgroup AG, Mag. Andreas Berger, Rosenbauer International AG und DI (FH) Werner Pamminger, Business Upper Austria, Foto: Land OÖ/Lied
Pressekonferenz: v.l.: WKOÖ-Vizepräsident DI Dr. Clemens Malina-Altzinger, Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Nadja Rinder, delfortgroup AG, Mag. Andreas Berger, Rosenbauer International AG und DI (FH) Werner Pamminger, Business Upper Austria, Foto: Land OÖ/Liedl

02.02.2016

Die Internationalisierung voranzutreiben ist ein wesentliches Ziel zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes und des Erfolges der Unternehmen. Hochqualifizierte Fach-und Führungskräfte sind für innovative und wachsende Unternehmen eine wichtige Ressource für den Erfolg. Um internationale Fach- und Führungskräfte für Oberösterreich zu gewinnen und längerfristig halten zu können, unterstützt das Welcome2Upper Austria Service Center sowohl die berufliche als auch private Integration der Internationals.

Das Programm „Welcome2Upper Austria“ wurde  im Jahr 2012 gemeinsam vom Land Oberösterreich und dem Netzwerk Humanressourcen der oö. Wirtschaftsagentur initiiert, um Oberösterreich international bei Fach- und Führungskräften als attraktiven Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität zu etablieren. Zusätzlich werden auch die Personalabteilungen oö. Betriebe beim Empfang ihrer Internationals durch die Bereitstellung umfangreicher Informationen und Serviceleistungen unterstützt.

 

Derzeit werden die Dienstleistungen des Welcome2Upper Austria Service Centers von mehr als 50 namhaften oö. Betrieben genutzt. Es besteht Kontakt zu 600 Internationals (teilweise mit Partner/in), 460 davon vorwiegend im Zentralraum, 140 im Innviertel. Im vergangenen Jahr gab es mehr als 300 Anfragen und insgesamt 550 Internationals nahmen oberösterreichweit an Workshops und Veranstaltungen teil.

 

Erfahrungsbericht einer International aus Südafrika:

"Welcome2Upper Austria war die erste Organisation, die ich kennengelernt habe. Die Website sowie der Pocket Guide, den ich von meinem Arbeitgeber erhalten habe, haben mich dabei unterstützt, mich einzuleben und mich sehr bald heimisch zu fühlen. Auch die Anfragen die mir Welcome2Upper Austria zu allen Belangen beantwortet hat, das alles war für mich sehr wichtig."

Nadja Rinder stammt aus Südafrika. Sie lebt seit Juni 2013 in Oberösterreich und arbeitet als Head of Quality Assurance and Development (Leitung Qualitätssicherung und Entwicklung) für das Trauner Unternehmen delfortgroup AG. Ihre ersten Erfahrungen mit Land und Leuten machte sie über das Welcome2Upper Austria Service Center und dessen Pocket Guide

 

 

Mehr Informationen über die Serviceleistungen finden Sie auf der Website von Welcome2Upper Austria.


Pakt für Arbeit & Qualifizierung 2016 unterzeichnet

Foto der Personen die den Pakt für ARbeit unterzeichnet haben
Mit dem „Pakt für Arbeit und Qualifizierung“ 2016 wurde das Arbeitsprogramm für die aktive Arbeitsmarktpolitik in OÖ im heurigen Jahr fixiert und unterzeichnet; Foto: Land OÖ /Kraml

02.02.2016

o 251,8 Mio. Euro für Kampf gegen Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel

 

o 85.400 Personen profitieren von Unterstützungsmaßnahmen

 

o Der „Pakt 2016“ ist im Rahmen der Strategie "Arbeitsplatz Oberösterreich 2020" der operationelle Leitfaden für die aktive Arbeitsmarktpolitik in OÖ

Auch für heuer wurde wieder ein umfassendes Maßnahmenpaket für den Kampf gegen Arbeitslosigkeit und den Fachkräftemangel geschnürt: Der „Pakt für Arbeit und Qualifizierung 2016“ wurde heute von Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Sozial-Landesrat Ing. Reinhold Entholzer, AMS-Landesgeschäftsführerin Birgit Gerstorfer, PMML, der Leiterin der Landesstelle OÖ des Sozialministerium-Service, Dr. Christa Aistleitner sowie Vertretern der oö. Sozialpartner und des oö. Landesschulrates unterzeichnet.

 

"Angesichts der weiter steigenden Arbeitslosigkeit und des zugleich wachsenden Fachkräftemangels hat die aktive Arbeitsmarktpolitik auch weiterhin oberste Priorität in der oö. Landespolitik. Deshalb wurde auch das Budget des Landes OÖ für den Pakt für Arbeit und Qualifizierung für das heurige Jahr um 2,7 Millionen Euro erhöht. Im Focus der Maßnahmen stehen Jugendliche, Frauen, ältere Arbeitnehmer/innen und Menschen mit Migrationshintergrund sowie insbesondere auch die Qualifizierung von Fachkräften für die oö. Wirtschaft. Insgesamt werden 85.400 Personen von Unterstützungsmaßnahmen im Rahmen des Paktes 2016 profitieren".Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl

 

AMS OÖ, Land OÖ und Sozialministerium-Service finanzieren „Pakt“ 2016

Das Budgetvolumen von 251,8 Millionen Euro für den „Pakt für Arbeit und Qualifizierung 2016“ setzt sich wie folgt zusammen: Das AMS OÖ bringt 133,7 Millionen Euro in die Programme des Paktes ein, das Land Oberösterreich investiert 88,6 Millionen Euro und Sozialministerium-Service 29,5 Millionen Euro. Der „Pakt 2016“ ist im Rahmen der Strategie "Arbeitsplatz Oberösterreich 2020" auch heuer wieder der operationelle Leitfaden für die aktive Arbeitsmarktpolitik in Oberösterreich.

 

 

Breites Maßnahmenbündel im „Pakt 2016“

Die Angebotspalette des „Paktes 2016“ reicht von Lehrgängen für Jugendliche über Facharbeiter/innen-Kurzausbildungen, Teilqualifizierungen, Zielgruppenstiftungen, Produktionsschulen, Angeboten für Menschen mit Beeinträchtigungen bis hin zu Kinderbetreuungsprojekten, Beratungen für Wiedereinsteiger/innen sowie Förderung von Betriebsgründungen und finanzielle Unterstützungen von Jungunternehmer/innen aus dem Bereich der Arbeitslosen.


Arbeitsmarktpolitik hat auch 2016 wieder oberste Priorität in Oberösterreich

01.02.2016

Erstmals seit vielen Jahren liegt Oberösterreich bei der Jahresarbeitslosenquote im Bundesländervergleich nicht mehr auf Platz 1: Mit einem Jahresdurchschnittswert von 6,1 Prozent liegt unser Bundesland gemeinsam mit Vorarlberg auf Platz 2 hinter Salzburg mit 5,9 Prozent. Dies entspricht einem Anstieg um 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Jahr 2014. Österreichweit betrug die Jahresarbeitslosenrate 2015 9,1 Prozent.

Hier finden Sie die Pressemeldung von Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl zum Download.


Aktueller Konjunkturreport und wirtschaftspolitischer Ausblick 2016

Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Dr. Thomas Raferzeder, Abteilung Statistik des Amtes der OÖ Landesregierung
v.l.n.r.: Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Dr. Thomas Raferzeder, Abteilung Statistik des Amtes der OÖ Landesregierung; Foto: Land OÖ/Grilnberger

18.01.2016

Mit dem nunmehr 4. „Konjunkturreport“ - für das 4. Quartal 2015 - sind die wichtigsten Wirtschaftsindikatoren für Oberösterreich wieder aktuell verfügbar.

Da derselbe Prognosezeitraum wie bei den publizierten Österreich-Ergebnissen der renommierten Wirtschaftsforschungsinstitute

verwendet wird, gibt es vergleichbare Zahlen und Daten, aus denen Oberösterreichs Benchmarks ablesbar sind.

Den aktuellen Konjunkturreport für Oberösterreich finden Sie hier zum Download.

Die Unterlage zur Pressekonferenz mit Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl und Dr. Thomas Raferzeder, Abt. Statistik des Landes OÖ, können Sie hier herunterladen.


Initiative 1plus1 für mehr Beschäftigung

V. l.: Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Mag.a Karin Reiter (GF EPU-Zielgruppenmanagement der WKOÖ) und Wirtschaftskammer-OÖ-Präsident Dr. Rudolf Trauner. Foto: Land OÖ/Schauer..
V. l.: Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Mag.a Karin Reiter (GF EPU-Zielgruppenmanagement der WKOÖ) und Wirtschaftskammer-OÖ-Präsident Dr. Rudolf Trauner präsentieren die Initiative 1plus1, die Ein-Personen-Unternehmen zur Aufnahme ihres ersten Mitarbeiters motivieren soll. Foto: Land OÖ/Schauer

30.11.2015

Mehr als 42.000 Unternehmen in Oberösterreich – und damit die Mehrheit– hat keine Mitarbeiter/innen. Aber Umfragen zeigen, dass rund ein Drittel dieser Ein-Personen-Unternehmen (EPU) mittelfristig Mitarbeiter/innen aufnehmen will. Die Initiative 1plus1 unterstützt sie dabei unter anderem mit einer Förderung.

„Den ersten Beschäftigten aufzunehmen ist für viele EPU ein Riesenschritt, der mit großem Risiko verbunden ist. Diese Hemmschwellen wollen wir durch intensive Beratung und Unterstützung reduzieren“, sagt Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, der die Initiative „1plus1“ im Rahmen der „OÖ. Wachstumsinitiative“ ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, EPU zur Aufnahme der ersten Mitarbeiterin/des ersten Mitarbeiters zu motivieren und sie in weiterer Folge natürlich auch dabei zu unterstützen.

Die erwünschte Nebenwirkung: Beim Arbeitsmarktservice vorgemerkte Arbeitslose sollen rasch in ein Beschäftigungsverhältnis gebracht werden. Die Initiative 1plus1 besteht aus einer finanziellen Förderung für EPU durch das Wirtschaftsressort des Landes OÖ sowie einer Informationsoffensive, Bewusstseinsbildung und umfangreiche Beratungsangebote, koordiniert durch die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Die Wirtschaftskammer OÖ ist dabei zentraler Kooperationspartner. "Die WKOÖ sieht sich als Partner für alle Ein-Personen-Unternehmen. Besonders wichtig ist uns in diesem Zusammenhang, dass wir für eine breite Zielgruppe Angebote zur Verfügung stellen", sagt WKOÖ-Präsident Dr. Rudolf Trauner.

Weitere Projektpartner sind das Arbeitsmarktservice, die OÖ Gebietskrankenkasse, sowie die regionalen Technologiezentren auf Bezirksebene. Mehr zur Initiative 1plus1 finden Sie in der Presseunterlage.


Linzer Lehrlingsmesse mit über 1.500 Besuchern

Die Veranstalter der 2. Linzer Lehrlingsmesse (v. l.): Thomas Denk, Klaus Schobesberger, Elisabeth Wolfsegger, Susanne Wegscheider und Werner Pamminger. Foto: Cityfoto/Kunasz..
Die Veranstalter der 2. Linzer Lehrlingsmesse (v. l.): Thomas Denk (Leiter WKO Linz Stadt), Klaus Schobesberger (Obmann WKO Linz Stadt), Elisabeth Wolfsegger (Leiterin AMS Linz), Wirtschaftsstadträtin Susanne Wegscheider und Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria). Foto: Cityfoto/Kunasz

25.11.2015

Qualifizierte Fachkräfte zählen zu den wichtigsten Standortfaktoren für Oberösterreich. Aufgrund der demografischen Entwicklung werden aber in unserem Bundesland bis 2020 rund 39.000 Fachkräfte fehlen, davon alleine 17.000 mit Lehrabschluss. Kein Wunder also, dass die zweite Linzer Lehrlingsmesse am 25. November im Neuen Rathaus bestens besucht war: Knapp 50 Betriebe präsentierten den 1400 Schülerinnen und Schülern über 80 Berufe.

„Berufsinformation ist der entscheidende Faktor für den weiteren Bildungsweg. Die Jugendlichen sollen die ganze Breite an Ausbildungsberufen kennenlernen und eine ihren Talenten entsprechende Ausbildung wählen“, so die einhellige Meinung der Veranstalter Susanne Wegscheider (Wirtschaftsstadträtin Linz), Klaus Schobesberger (Obmann Wirtschaftskammer Linz-Stadt), Elisabeth Wolfsegger (Leiterin AMS Linz) und Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria). Hier finden Sie die Information zur Pressekonferenz am 25. November zum Download.

Weitere Fotos von der Lehrlingsmesse gibt es hier.

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