Arbeitsmarktstudie: Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben

ID=7228
V.l.: DDr. Paul Eiselsberg, Senior Research Director IMAS International, Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, Präsident des Instituts für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik (IAA), Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal, Institutsvorstand-Stv. für Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Wien. © Land OÖ/Ehrengruber
V.l.: DDr. Paul Eiselsberg, Senior Research Director IMAS International, Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, Präsident des Instituts für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik (IAA), Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal, Institutsvorstand-Stv. für Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Wien. © Land OÖ/Ehrengruber

20.04.2021

Im Herbst 2020 hat das Institut für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik eine groß angelegte Arbeitsmarktstudie zum Thema Homeoffice in Oberösterreich gestartet. Unter anderem wurde auch eine empirische Untersuchung durch das IMAS-Institut unter 746 Erwerbstätigen und Unternehmen durchgeführt.

Die Kernergebnisse der Studie in Kürze:

  • Homeoffice kann einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie leisten. Es kommt aber als „Nebenbedingung“ auf die Wohnsituation und auf die innerfamiliäre Verteilung der familiennahmen Dienstleistungen an.
  • Homeoffice unterstützt den ländlichen Raum – etwa durch wohnortnahes Arbeiten in Coworking-Spaces.
  • Die Befragungen zeigen hohe Zufriedenheit mit Homeoffice sowohl bei Unternehmen als auch Erwerbstätigen, jedoch mit deutlichem Überhang bei Unternehmen. Maßgeblich für diese Zufriedenheit sind Flexibilität und freie Zeiteinteilung sowie Zeit- und Kostenersparnis (kein Pendeln)
  • Als schwierig im Homeoffice werden Kommunikation mit Kolleg*innen, Kundenorientierung und Integration neuer Mitarbeiter*innen gesehen.
  • Digitale Meetings und Homeoffice verändern die Arbeitswelt nachhaltig und werden auch nach der Pandemie Bestand haben


>> Homeoffice aus Sicht der Erwerbstätigen

>> Homeoffice aus Sicht der Unternehmen


>> ZURÜCK zur Startseite "Institut für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik"