Polywood: Schüler als Filmemacher

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07.07.2016

Wie stellen sich 15-jährige Schüler die Arbeitswelt vor? Mit dieser Frage als Aufgabenstellung wurden in den vergangenen Monaten in sieben oberösterreichischen Polytechnischen Schulen Filme produziert. Die abgeschlossenen Filmprojekte wurden letzte Woche von den jungen Kreativen im neu eröffneten Megaplex der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Inhalte der Filme reichten von Mobbing über die Angst vor Maschinen als Arbeitskräfte bis zu positiv bewältigten Problemen und zeigen die unterschiedlichen Herangehensweisen von Schülern an das Thema Zukunft der Arbeit auf.

„Mit dem Kreativfilmprojekt „Polywood Studios“, bekommen Schüler der Polys die Möglichkeit, abseits des täglichen Lehrplans ihre kreativen Fähigkeiten und ihre Vorstellungen im Hinblick auf ihre berufliche Zukunft aufzuzeigen“ 
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl

Themen und Titel der Filmprojekte

Das Filmprojekt der PTS Vöcklabruck hat den Titel „ES KANN AUCH GUT AUSGEHEN!“ und handelt davon, dass trotz großer auftretender Probleme, manchmal auch alles gut ausgehen kann.

 

Das Filmprojekt der PTS Steyr hat den Titel „DIE EINEN UND DIE ANDEREN“ und zeigt Interviews zum Thema warum wir so sind wie wir sind.

 

Das Filmprojekt der PTS Gmunden hat den Titel „WO EIN WILLE IST…“ handelt von der konsequenten Verfolgung eines Zieles, obwohl sowohl Teile der Familie als auch des Freundeskreises nicht daran glauben und keine Unterstützung geben.

 

Das Filmprojekt der PTS Grieskirchen hat den Titel „MOBBING FOR EVER“ und handelt davon, wie man mit Mobbing richtig umgeht und wie man Jahre später einem ehemaligen Mobbing-Täter, der um einen Gefallen bittet, gegenüber tritt.

 

Das Filmprojekt der PTS Wels hat den Titel „ZUKUNFT?“ und zeigt Interviews zum Thema wie Jugendliche die Welt und ihre (berufliche) Zukunft sehen.

 

Das Filmprojekt der PTS Enns hat den Titel „DAS VERSPRECHEN?“ und handelt davon, wie man Arbeit zur Erfüllung eines Versprechens suchen und finden kann.

 

Das Filmprojekt der PTS Dornbirn hat den Titel „DER LETZTE ARBEITER“ und handelt von der Angst der Jugend von Maschinen im Arbeitsalltag ersetzt zu werden.

 

 Ziel: Fachkräfte in der Region halten

Um den Unternehmen in Oberösterreich für ihr Wachstum qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung zu stellen, wurde die regionale Fachkräfteinitiative ins Leben gerufen. Umgesetzt wird sie im Zuge der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit des Landes OÖ von der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Durch gezielte Schwerpunktinitiativen trägt die Initiative an der Schnittstelle Schule-Beruf zur Deckung des Fachkräftebedarfs und zur regionalen Fachkräftesicherung im Hinblick auf ein verbessertes Matching von Angebot und Nachfrage auf Arbeitsmärkten bei. Denn in vielen Fällen decken sich die von Unternehmen nachgefragten Qualifikationen nicht mit den Qualifikationen der verfügbaren Arbeitskräfte. Insgesamt sind zurzeit 12 Pilot-Projekte im Zuge der regionalen Fachkräfteinitiative in Umsetzung.

Ein zentrales Projekt ist „Polywood Studios“ – ein Kreativfilmprojekt zur Persönlichkeitsstärkung in PTS-Schulen, an dem derzeit sieben Pilotschulen zum Thema „Arbeit und Zukunft“ teilnehmen. Persönlichkeitsstärkung durch die Mitwirkung bzw. angeleitete Gestaltung eines Filmprojektes unterstützt die Schüler in der Persönlichkeitsentwicklung und fördert Talente und erhöht somit die Chancen am Arbeitsmarkt. Die Polytechnische Schule bildet die Brücke zwischen Schule und Wirtschaft - regionale Unternehmen sollen daher gezielt als Partner und Unterstützer gewonnen werden, damit der Austausch so früh wie möglich stattfinden kann


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Foto von Christian Mayer

Mag. Christian Mayer, CMC

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